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Video Haustiere - Unter Corona angeschafft, jetzt ausgesetzt

STORY: Cockerspaniel Harriet macht gute Miene zum bösen Spiel. Sie soll an einer belebten Straße in London aus einem Auto gestoßen und ausgesetzt worden sein. Harriet könnte damit Opfer steigender Lebenshaltungskosten in Großbritannien sein. Immer mehr Menschen trennen sich laut einer Tierschutzorganisation in der Not von ihren Haustieren. Harriet ist jetzt eine von Hunderten Hunden und Katzen, die derzeit von der Wohltätigkeitsorganisation Battersea betreut werden. Tierheime im ganzen Land berichten, dass sie eine Rekordanzahl von Anfragen zur Rückgabe von Hunden und Katzen verzeichnen. Die stärkste Kostensteigerung seit den 60er Jahren zwingt viele Besitzer offenbar zu der Entscheidung, dass Kosten für Futter und Tierarztrechnungen nicht mehr tragbar sind. Steve Craddock ist der Leiter des Zentrums. "Wir stellen fest, dass die Zahl der Tiere, die in Battersea abgeben wollen, im Vergleich zum letzten Jahr um bis zu 30 Prozent gestiegen ist. Einige dieser Tiere werden abgegeben, weil die Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich um sie zu kümmern, weil sie sich ihre Pflege nicht mehr leisten können, insbesondere Dinge wie die tierärztliche Versorgung." "Ein besonderer Fall ist Magpie. Sie kam diese Woche ins Battersea Dogs and Cats Home. Magpie wurde von ihrem Besitzer abgegeben, weil sie schwanger wurde und die Besitzer sich nicht mehr in der Lage sahen, für Magpie und ihre Kätzchen zu sorgen." Der Trend folgt auf einen Anstieg der Nachfrage nach Haustieren während der Corona-Pandemie. Auch britische Haushalte haben mit einem massiven Anstieg ihrer Energiekosten zu kämpfen. Wohlfahrtsverbände haben davor gewarnt, dass dies Millionen von Menschen in die Armut treiben könnte. Bis auf weiteres können viele Pelznasen wohl nur darauf hoffen, dass ihnen jemand ein dauerhaftes Zuhause geben kann.
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Auch britische Haushalte haben mit einem massiven Anstieg ihrer Energiekosten zu kämpfen. Dies könnte Millionen von Menschen in die Armut treiben. Viele trennen sich offenbar jetzt schon von ihren "Lieblingen".

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