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Video Klimaaktivisten fordern Banken zum Handeln auf

Am Freitag haben mehrere Organisationen für den Umwelt- und Klimaschutz zu Protestaktionen aufgerufen, die sich direkt an Banken richten. Auf dem Frankfurter Willy-Brandt-Platz, vor dem Hintergrund der Commerzbank und der Euro-Skulptur, entstand ein mehrere Hundert Quadratmeter großes „Bodenbild" mit dem Slogan „Stop funding fossil fuels" - Stopp mit der Förderung fossiler Energieträger. Kerstin Kreß ist Sprecherin der Gruppe Koalakollektiv: "Heute finden in über 120 Orten weltweit Proteste statt. Proteste gegen die Finanzierung der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Wir richten uns damit auch hier in Frankfurt in der Finanzmetropole an die großen Banken wie die Commerzbank, die Deutsche Bank oder die Sparkassen Gruppe, die immer noch Milliarden Gelder in Zukunft feindliche Unternehmen wie TotalEnergies, oder Repsol stecken. Und damit fördern sie die Klimakrise, die unsere Lebensgrundlagen zerstört." In Berlin hielt eine Greenpeace-Gruppe eine Mahnwache vor der Deutschen Bundesbank ab. Greenpeace-Finanzexperte Moritz Vargas sagte: "Und was wir nun fordern ist, dass die Geldpolitik und da auch eben die Deutsche Bundesbank Ernst macht und die Unternehmen, die eben nicht im Einklang mit den Pariser Klimazielen agieren, nicht mehr geldpolitisch begünstigt." Die 26. UN-Klimakonferenz beginnt am Sonntag im schottischen Glasgow. Vor dem Event fanden weltweit Protestaktionen von Klimaschützern statt, die von Entscheidungsträgern mehr Maßnahmen gegen den Klimawandel fordern.
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Die 26. UN-Klimakonferenz beginnt am Sonntag im schottischen Glasgow.

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