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Video Laschet geht, Wüst kommt

Applaus für Armin Laschet, den scheidenden Vorsitzenden der CDU in Nordrhein-Westfalen und Noch-Ministerpräsidenten. Ein herzlicher Abschied, so der Eindruck, bevor Armin Laschet, unterlegener Kanzlerkandidat der Union, als einfacher Abgeordneter nach Berlin wechselt. Für ihn Anlass genug, zurückzublicken auf die Bundestagswahl. "Ich glaub das ist übrigens klug, wenn man eine Wahl verloren hat, dass man nicht jetzt riesengroß das Drama bemalt. Wenn ich jetzt lese, wie da manche als Kandidaten des Bundesvorsitzes sich präsentieren und sagen: Das ist die größte Krise der CDU seit 1945 oder ähnliches. Na ja, das inspiriert überhaupt keine Wähler, wieder CDU zu wählen. Also, das ist nun wirklicher Unsinn. Und wenn ich mich selbst noch mal kurzfristig rückerinnert, die Parteispendenaffäre 2000 war im Zweifel für die Substanz der CDU eine größere als wenn man zwei Prozent oder drei Prozent hinter dem Wahlsieger liegt. Also deshalb, die Tassen im Schrank lassen, realistisch an die Dinge herangehen." Bereits vor der Bundestagswahl hatte Laschet erklärt, auch im Fall einer Niederlage sein Amt als Ministerpräsident in NRW niederlegen zu wollen. Am Samstagnachmittag wählte die CDU NRW den Verkehrsminister des Bundeslandes Hendrik Wüst zu Laschets Nachfolger an der Spitze der CDU in Nordrhein-Westfalen. Er soll Laschet auch als Ministerpräsident beerben. Die Wahl im Landtag in Düsseldorf ist für Mittwoch angesetzt. Im Mai dann wird in NRW ein neuer Landtag gewählt.
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DIe CDU in Nordrhein-Westfalen hat Hendrik Wüst mit 98,3 Prozent der Stimmen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Verkehrsminister in NRW soll Laschet auch als Landesvater beerben.

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