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Video Lufthansa erholt sich etwas von der Corona-Krise

Die Lufthansa hat mit steigenden Fluggastzahlen und Kostensenkungen den Verlust in der Corona-Krise verringert. Im zweiten Quartal habe sich das bereinigte Betriebsergebnis auf minus 952 Millionen Euro belaufen, teilte der Luftfahrtkonzern am Donnerstag mit. Der Verlust war damit viel niedriger als im Vorjahresquartal und etwas geringer als von Analysten erwartet. Dank starker Buchungseingänge und Kostensenkungen, auch durch Kurzarbeit und Personalabbau, konnte die Lufthansa erstmals seit Ausbruch der Pandemie den Mittelabfluss stoppen und nahm 340 Millionen Euro Barmittel ein. "Dass uns dabei bislang über 30.000 Kolleginnen und Kollegen verlassen haben, schmerzt uns alle, ist aber für die nachhaltige Rettung der über 100.000 verbliebenen Arbeitsplätze unausweichlich", erklärte Vorstandschef Carsten Spohr. Die Corona-Krise hat den Luftverkehr hart getroffen. Erst seit Mai hoben mit den Lockerungen der Reisebeschränkungen allmählich wieder mehr Passagierflugzeuge ab. Die Lufthansa und ihre Tochter-Airlines beförderten von April bis Juni sieben Millionen Fluggäste. Das war allerdings nur 18 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Die wieder steigenden Infektionszahlen werfen erneut einen Schatten über den sich gerade erholenden Tourismus in Europa, der zurzeit auch für die Lufthansa mangels Geschäftskunden das Hauptgeschäft ausmacht.
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Erst seit Mai hoben mit den Lockerungen der Reisebeschränkungen allmählich wieder mehr Passagierflugzeuge ab.

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