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Video Regierung will vorrangigen Bahn-Transport von Kohle und Öl ermöglichen

STORY: "Und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!" Mehr als in diesem Seefahrergruß dürfte es derzeit auf dem Rhein wirklich nicht mehr sein. Die meisten Binnenschiffer führen hier ohnehin nur noch einen Bruchteil ihrer möglichen Zuladung, um im Bereich der schiffbaren Fahrrinne überhaupt noch durchzukommen. Nur noch wenige Zentimeter zeigte am Sonntag der Pegel in Köln. Für die kommenden Tage wird hier ein Rekordtiefstand von 40 Zentimetern vorhergesagt. Für die schmale aber noch etwas tiefere Fahrrinne würde dies etwa anderthalb Meter bedeuten. Angesichts der sinkenden Pegelstände plant die Bundesregierung eine Verordnung, damit wichtige Güter für die Energieversorgung im Notfall prioritär auf der Schiene transportiert werden können. Das geht aus einem Papier von Wirtschafts- und Verkehrsministerium hervor. Ziel sei es, den Betrieb von Kraftwerken, Raffinerien, Stromnetzen sowie von weiteren lebenswichtigen Betrieben sicherzustellen, heißt es darin. Mit der Rechtsverordnung können künftig bevorzugt Trassen etwa für Mineralöl- und Kohletransporte reserviert werden.
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Für die kommenden Tage wird für den Rhein-Pegel bei Köln ein Rekordtiefstand von 40 Zentimetern vorhergesagt.

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