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Video Schmetterlinge erholen sich im Lockdown

Ausruhen nach einer langen Reise. Millionen von Monarchfaltern haben sich im zentralmexikanischen Bundesstaat Michoacan niedergelassen. Die Tiere fliehen vor den kalten Wintern Nordamerikas und legen Tausende von Kilometern zurück, um in den gemäßigten Wäldern Zentralmexikos zu überwintern und sich fortzupflanzen. Das alljährliche Spektakel zieht Touristen, Wissenschaftler und Einheimische gleichermaßen an. HEILIGTUMSBESUCHER, ABRAHAM HERNANDEZ "Es ist wirklich eine sehr schöne Gelegenheit, nach so langer Zeit mit der Pandemie und dem Eingesperrtsein, wenn man an einen Ort wie diesen kommt. Man fühlt sich lebendig." BESUCHER DES HEILIGTUMS, LUIS HERNANDEZ "Es ist wirklich unglaublich: Dieses Flattern, die Vibrationen, der Wald, der Duft. Das ist ein ganz besonderes Gefühl, man kann es kaum beschreiben." Experten warnen jedoch vor einem Rückgang der Bestände. Zählen kann man die Monarchfalter zwar nicht so einfach, nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF bevölkerten sie im vergangenen Jahr allerdings eine kleinere Fläche, was auf schrumpfende Zahlen schließen lässt. Hilfe gab es jüngst aus unerwarteter Richtung, erklärt Amado Fernandez, Direktor des Schmetterlingsreservats. "Das Ökosystem im Allgemeinen hat vom Lockdown profitiert. Es gab eine deutliche Erholung in vielen Gebieten. Auch den Monarchfaltern hat es meiner Meinung nach geholfen. Touristische Aktivitäten sind hier zwar erlaubt, aber die Auswirkungen waren während der Pandemie deutlich geringer. Und das hilft auch dem Reservat der Monarchfalter." Behörden in Mexiko, Kanada und den Vereinigten Staaten unternehmen seit 2014 gemeinsame Anstrengungen, um das Überleben der Monarchfalter zu sichern.
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Experten warnen seit Jahren vor einem Rückgang der Monarchfalter-Bestände. Hilfe gab es jüngst aus unerwarteter Richtung.

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