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Video Stimmen zur Impfpflicht: "Das brauchen wir"

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz und die unions- und grün-geführten Bundesländer sind für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Diese soll bis Ende Februar umgesetzt werden. Bis dahin soll jeder Ungeimpfte die Chance erhalten, sich noch doppelt impfen zu lassen. Die Bundestagsabgeordneten sollen über ein entsprechendes Gesetz abstimmen. Und zwar ohne Fraktionszwang. Scholz und die meisten Ministerpräsidenten begründen diesen Schritt mit der dramatischen Corona-Lage. Und das, nachdem die Politik eine Corona-Impffplicht bislang ausgeschlossen hatte. Stimmen dazu aus Frankfurt am Main: "Also anfangs war ich skeptisch, muss ich sagen, weil ich schon dafür bin, dass das jeden seine eigene Entscheidung ist, weil das ja der eigene Körper ist. Aber ja, leider geht es scheinbar aktuell nicht anders, damit die Pandemie bekämpft wird." "Das ist also absolut meiner Meinung, dass das Gemeinwohl vor Einzelwohl geht, von denen, die hat dagegen sind, was ja ihr gutes Recht ist. Aber Gemeinwohl hat Vorrang." "Ich finde, das ist eine Vergewaltigung. Ich finde, da geht es irgendwie ein Schritt zu weit, weil man muss ja auch damit rechnen, dass es Leute gibt, die vernünftig sind." "Meine persönliche Meinung ist die, dass es übertrieben ist. Sicherlich ist es eine besondere Situation, das ist keine Frage. Aber ich halte die Situation nicht für so unkontrollierbar, als dass man auf Grundrechte sozusagen verzichten muss in dieser Gesellschaft." "Es geht halt schon in die Freiheiten herein. Aber für die ganze Gemeinschaftssolidarität eigentlich schon notwendig. So, ich glaube, es muss getan werden, damit wir endlich mal von der ganzen Pandemie befreit sind. Und hoffentlich auch die Krankheit besiegen." "Das brauchen wir. Also sonst geht es nicht voran. Also ich wünsche mir, dass sich alle impfen lassen, damit wir einfach wieder ein normales Leben führen können." Aktuelle Umfragen zeigen, dass eine große Mehrheit der Deutschen eine allgemeine Corona-Impfpflicht nach dem Vorbild von Österreich befürwortet. Das gleiche Bild hatte eine Umfrage der Jobplattform Indeed für das Handelsblatt ergeben. Danach befürworten 70 Prozent aller Arbeitnehmer eine allgemeine Impfpflicht. 27 Prozent sind dagegen.
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Eine allgemeine Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie rückt näher.

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