Diskussion über Verlängerung Was die einrichtungsbezogene Impfpflicht bewirkt hat – und was nicht

Ein Mann mit weißem Hemd impft eine mittelalte Frau
Wenn sie nicht verlängert wird, läuft die einrichtungsbezogene Impfpflicht Ende des Jahres aus.
© dpa
Als die Impfpflicht für Gesundheitsberufe eingeführt wurde, waren fast alle dafür, jetzt halten sie fast alle für ein Auslaufmodell. Nur Karl Lauterbach grübelt noch. Viele gute Gründe für eine Verlängerung gibt es nicht mehr.

Im Dezember vor einem Jahr ging alles ganz schnell: Die Ampel-Regierung war kaum zwei Tage im Amt, da drückte sie schon die einrichtungsbezogene Impfpflicht durchs Parlament. Selbst die maßnahmenscheue FDP war dafür, weil die Delta-Variante die Corona-Infektionszahlen in ungeahnte Höhen schießen ließ. Und der Opposition ging das Gesetz nicht mal weit genug. So forderte die Union, dass die Impfpflicht nicht nur für Angestellte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten solle, sondern auch für Lehrer und Erzieher.

Elf Monate später findet man kaum noch jemanden, der die Teil-Impfpflicht für eine gute Sache hält.

Mehr zum Thema

Newsticker