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Video Südkoreas Militär springt wegen Lkw-Streik ein

STORY: Die Fracht rollt, trotz aller Bemühungen von verärgerten Truckern, den Transport zu blockieren. Seit einer Woche streiken Lkw-Fahrer in Südkorea. Nun setzt die Regierung erstmals Militär zur Entlastung der Lieferketten ein. Mit Bannern des Verteidigungs- oder des Verkehrsministeriums gekennzeichnet, fuhren am Montag Lastwagen auf Strecken von und zu wichtigen Häfen, wie hier in Busan. Laut Regierung wurden vor allem Container transportiert. Der Streik in Südkorea setzt nicht nur die weltweit ohnehin belasteten Lieferketten noch mehr unter Druck. Auch die heimische Wirtschaft leidet. Nach Angaben des südkoreanischen Industrieministeriums hat der Schaden bereits Milliardenhöhe erreicht. Berichte über größere Produktionsunterbrechungen bei Halbleiterherstellern wie Samsung Electronics gibt es bislang aber nicht. Hintergrund des Streiks sind stark gestiegene Kraftstoffpreise. Die 22.000 Mitglieder zählende Fahrergewerkschaft will mit ihrem Ausstand höhere Löhne und eine Mindestlohngarantie durchsetzen. Weitere Schritte im Arbeitskampf könnten noch folgen. Ein ranghoher Gewerkschaftsvertreter sagte am Montag, man denke darüber nach, Kohlelieferungen an Kraftwerke zu blockieren.
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Seit sieben Tagen streiken Lkw-Fahrer in Südkorea. Nun soll das Militär helfen, um Druck von den weltweiten Lieferketten zu nehmen.

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