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Video Umweltkatastrophe in der Oder: Ministerinnen wollen Bericht zum Fischsterben bis Ende September vorlegen

STORY: O-TON STEFFI LEMKE (DIE GRÜNEN), BUNDESUMWELTMINISTERIN "Wo Stoffe eingeleitet wurden, die zur Erhöhung des Salzgehalt führten, ist gegenwärtig noch unklar. Aber der hohe Salzgehalt zusammen mit hohen Wassertemperaturen und niedrigem Wasserstand haben, so ist das Zwischenfazit heute, vermutlich zur Gold Algen Bildung und zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Gold Algen geführt, deren tödliche Giftstoffe das Fischsterben dann zumindest mit ausgelöst haben. " "Wenn die Ursachen feststehen, können wir hoffentlich auch die Verursacher ermitteln. Und Frau Moskwa und ich haben gemeinsam vorgeschlagen, dass die Überprüfung der Ursachen bis zum 30. September abgeschlossen sein sollte, also die Analysen dann in einem Endbericht vorliegen sollen." "Nach meiner Ansicht liegt es auf der Hand und das kann ich als Umweltministerin nicht anders ausdrücken, dass diese Umweltkatastrophe historischen Ausmaßes an der Oder aus meiner Sicht ein Innehalten erfordert und ein Innehalten und ein Befassen mit der Frage, ob jetzt im Vordergrund steht die Regeneration des Flusses Oder oder die weitere Nutzung."
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Die Bundesumweltministerin sprach auf einer Pressekonferenz, zusammen mit ihrer polnischen Amtskollegin Anna Moskwa. Nun sei zu entscheiden, ob die Erholung des Flusses oder dessen Nutzung im Vordergrund stehe, so Lemke.

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