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Video Unwetter fordert Todesopfer auf Campingplatz in Frankreich

STORY: Heftige Unwetter haben in Teilen Frankreichs mehrere Menschenleben gefordert und für Zerstörungen gesorgt. Auf der Mittelmeerinsel Korsika kamen durch einen Sturm mit Orkanböen mehrere Menschen ums Leben. Ein 13-jähriges Mädchen starb, als auf einem Campingplatz ein Baum umstürzte. Eine 72-jährige kam ums Leben, als ihr Auto von Trümmern einer Strandhütte getroffen wurde. Hagel, heftiger Regen und Winde mit Spitzengeschwindigkeiten von über 220 Stundenkilometern waren über die Insel hinweggefegt. 45.000 Haushalte auf der Insel waren zeitweise ohne Strom. In anderen Teilen Frankreichs hatte es binnen wenigen Stunden mehr geregnet als in den letzten sechs Monaten zusammen, wie hier im südfranzösischen Marseille. Das ganze Land leidet derzeit seit geraumer Zeit unter einer Hitzewelle mit extremer Trockenheit. Eine Trendwende dürfte das Wetterereignis nicht darstellen, erklärt Eric Sauquet, Leiter der Abteilung Hydrologie am französischen Institut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt. "Wir haben mit Niederschlägen gerechnet, aber nicht in dieser Intensität. Der Regen ist so intensiv, dass das Wasser sehr schnell abfließt und wieder verschwindet. Es handelt sich also um einen sehr vorübergehenden Anstieg der Feuchtigkeit. Danach kehren wir zur gleichen Trockenheit zurück. Es ist nur eine kleine Erleichterung, aber mit brutalen Konsequenzen durch die Überschwemmungen." Besonders in großen Städten, wie Paris oder Montpellier, würden derartige Ereignisse vermehrt zu Schäden führen, so der Experte.
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In Teilen Frankreichs hat es binnen weniger Stunden mehr geregnet als in den letzten sechs Monaten zusammen.

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