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Video Verwüstung nach Sturm Fiona: "So etwas habe ich noch nie gesehen"

STORY: Nach dem Durchzug des Wirbelsturms "Fiona" hat in Kanada das große Aufräumen begonnen. Behörden sprachen am Sonntag von einer "beispiellosen" Spur der Verwüstung, die der Ex-Hurrikan an der Ostküste des Landes hinterlassen hat. Bis die kritischen Infrastrukturen wieder hergestellt seien, könne es mehrere Monate dauern. Einsatzkräfte schwärmten in fünf Provinzen aus, um die Stromversorgung wiederherzustellen und umgestürzte Bäume und Trümmer zu beseitigen. Auch die Armee ist an den Wiederaufbaumaßnahmen beteiligt. Zu den am stärksten betroffenen Orten gehört die Stadt Port-aux-Basques, an der Südwestspitze von Neufundland. Dort starb laut Polizeiangaben eine 73-jährige Frau, als eine Welle ihr Haus traf und einen Teil des Kellers wegriss. Vom Ausmaß der Zerstörung zeigte sich auch dieser Feuerwehrmann deutlich angefasst. ""Absolutes Chaos, um es einfach auszudrücken. Das ist die surrealste Erfahrung meines Lebens. So etwas habe ich noch nie gesehen." Bevor Fiona am Samstag mit Windböen von bis zu 170 km/h auf die kanadische Ostküste traf, war der Sturm als Hurrikan durch die Karibik gezogen. Dort droht inzwischen das nächste Unwetter. Tropensturm "Ian" wird laut Einschätzung von US-Meteorologen am Montag als Hurrikan Kurs auf Kuba nehmen.
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Der Ex-Hurrikan hat die Ostküste Kanadas hart getroffen. Um die Infrastruktur zu reparieren, werde man vermutlich Monate brauchen, schätzen die Behörden.

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