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Video Vulkan in Ost-Java weiter gefährlich

STORY: Schnell die wichtigsten Habseligkeiten zusammenpacken und dann raus aus der Gefahrenzone. Nach dem Ausbruch des Mount Semeru in der indonesischen Provinz Ost-Java haben die Behörden einen Sperrkreis von acht Kilometern rund um den Vulkan verhängt. Mehr als 2.000 Menschen sind von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Auch diese Frau musste am Montag ihr Haus verlassen. "Wir haben die Regierung gebeten, dass wir so schnell wie möglich eine Bleibe bekommen. Im Moment lebe ich in einer provisorischen Unterkunft, und ich habe Angst, dass meine Sachen nicht mehr zu retten sind, wenn die heißen Aschewolken wieder kommen." Bei seinem Ausbruch am Sonntag hatte der Vulkan eine bis zu 15 Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel geschleudert. Und es brodelt weiter am Semeru, wie der Leiter eines Beobachtungspostens erklärt. "Die Aktivität ist heute immer noch recht hoch, das zeigt sich durch die 29 Eruptionen mit Rauchhöhen von 500 bis 700 Metern. Heiße Aschewolken treten immer noch in einer Höhe von bis zu 1.000 Metern auf. Das deutet darauf hin, dass der Semeru noch sehr aktiv ist." Der Ausbruch des Vulkans rund 640 Kilometer östlich der Hauptstadt Jakarta ereignete sich genau ein Jahr nach seiner letzten Eruption. Mehr als 50 Menschen waren damals ums Leben gekommen, Tausende mussten fliehen.
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Der Mount Semeru war genau ein Jahr nach seiner letzten Eruption am Sonntag erneut ausgebrochen. Mehr als 2.000 Menschen mussten fliehen. Geologen registrieren weiter eine hohe Aktivität am Vulkan.

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