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Video Wissenschaftler erforschen die Eigenschaften der Omikron-Variante

Die Forschung rund um die im südlichen Afrika entdeckte Coronavirus-Variante Omikron läuft auf Hochtouren. Bislang gibt es wenig gesicherte Erkenntnisse. Südafrikanische Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass sie ansteckender ist, als die im Moment vorherrschende Delta-Variante. Deshalb gilt es als wahrscheinlich, dass Omikron Delta verdrängen wird. Unklar ist auch, welche Symptome die neue Variante hervorruft. Ärzte in Südafrika berichten, dass Infizierte oft eher milde Symptome zeigen. Dazu zählen ein trockener Husten, Fieber und nächtliche Schweißausbrüche. Gesicherte Erkenntnisse werde es aber erst in einigen Wochen geben.Dazu der US-amerikanische Experte für Infektionskrankheiten Anthony Fauci, der zusammen mit Rochelle Walensky auch die US-amerikanische Regierung berät: "Wir glauben, dass es noch zu früh für Aussagen zur Gefahr ist. Frau Doktor Walensky und ich haben die südafrikanischen Kollegen genau das in unserem jüngsten Zoom-Gespräch gefragt. Und sie waren unserer Meinung. Sie hoffen allerdings, dass die Variante insgesamt weniger gefährlich ist. Aber sie wissen es einfach noch nicht." Die entscheidende Frage ist, inwiefern die bestehenden Impfstoffe gegen die neue Virusvariante schützen. Manche Fachleute rechnen damit, dass sie angepasst werden müssen. Für genauere Rückschlüsse braucht es allerdings noch deutlich mehr Daten rund um die Omikron-Variante. Und die werden in ausreichender Zahl bis Mitte Dezember erwartet.
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Die entscheidende Frage ist, inwiefern die bestehenden Impfstoffe gegen die neue Virusvariante schützen.

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