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Kampagne "Die Toten kommen" Künstler beerdigen tote Flüchtlinge in Berlin

Es klingt wie die Ankündigung eines Zombiefilms, doch die Kampagne „Die Toten kommen hat einen ernsten und ganz realen Hintergrund. Europas Grenzen sind dicht, auf der Suche nach Schlupflöchern sterben jährlich Tausende Flüchtlinge.

Die Berliner Künstlergruppe "Zentrum für politische Schönheit will mit einer provokanten Aktion diese Toten sichtbar machen. Geplant ist es, die Leichen von Opfern, die zuvor in Italien exhumiert wurden, an verschiedenen Orten in Berlin zu bestatten. Über eine Crowdfunding-Kampagne sollen Überführungen und Beerdigungen finanziert werden. Rund 15.000 Euro kostet das laut der Aktivsten pro Toten. Das Geld für zwei Bestattungen ist bereits zusammengekommen.
Die Aktion soll am Ende der Woche mit einer Demonstration vor dem Kanzleramt ihren Höhepunkt finden. Die Aktivisten wollen dann gleich mehrere im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge dort  beerdigen. Bei der Polizei wurde eine Demonstration mit 500 Teilnehmern angemeldet.
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