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Beängstigende Gesichtsmanipulation Wenn Putin plötzlich Ihre Mimik übernimmt

Face-Swapping, also das Vertauschen zweier Gesichter in Echtzeit, ist aktuell ein beliebter Spaß.
Doch es gibt auch ernsthaftere Anwendungen für Gesichtsmanipulationen.
Forscher an der amerikanischen Stanford-University, der Universität Erlangen-Nürnberg und am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken haben mit ihrem Projekt „Face2Face“ weltweit für Aufsehen gesorgt.
In dem Video zeigen sie die Manipulation von Gesichtern in YouTube-Videos:
Die Mimik eines Akteurs wird live auf das Gesicht im Zielvideo übertragen.
Der Prozess nennt sich Facial Reenactment:
Mit einer Webcam zeichnet das System das Gesicht des Akteurs auf und analysiert dessen Mimik.
Anschließend wird das Zielvideo so manipuliert, dass die Gesichtsausdrücke des Akteurs in überzeugender Weise auf dem Zielgesicht erscheinen.
Egal, ob es sich dabei um George W. Bush, Wladimir Putin oder Donald Trump handelt.
In den Kommentaren zeigen sich die YouTube-User begeistert.
Allerdings befällt viele auch ein leichtes Gruseln angesichts der sich daraus ergebenden Manipulationsmöglichkeiten.
Als App wird die Technologie wohl so bald nicht erscheinen - vielleicht ist das auch besser so!
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Als einer der jüngsten Internethits kam "Face Swap" ins Netz, das die Gesichter zweier Personen täuschend echt vertauscht. Deutsche und US-Forscher treiben dies einen Schritt weiter - und entwickeln die Möglichkeit zur beängstigenden Gesichtsmanipulation.

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