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Vietnamesischer Pilot verfliegt sich: 200 Passagiere stranden auf falschem Flughafen

Für die Passagiere eines Flugs in Vietnam dauerte die Reise weitaus länger als erwartet - der Pilot war 130 Kilometer vom Ziel entfernt gelandet. Die staatlichen Behörden griffen daraufhin hart durch.

VietJet nahm erst vor drei Jahren den Flugbetrieb auf

VietJet nahm erst vor drei Jahren den Flugbetrieb auf

Am falschen Ort angekommen sind rund 200 Passagiere eines Linienfluges in Vietnam: Ihre Maschine der Billiglinie VietJet Air landete am vergangenen Donnerstag am Flughafen der Stadt Cam Ranh anstatt wie geplant im 130 Kilometer entfernten zentralvietnamesischen Dalat, teilte die vietnamesische Luftfahrtbehörde am Montag mit. Mehrere Angestellte der Fluggesellschaft sowie Fluglotsen seien daraufhin vom Dienst suspendiert worden.

Der Vorfall habe sich ereignet, weil "die Fluglotsen und die Besatzungsmitglieder von VietJet Air die Flugvorschriften nicht korrekt befolgt haben", erklärte die Behörde. Die Passagiere wurden mit einem anderen Flugzeug an ihr eigentliches Ziel gebracht. Eine Sprecherin von VietJet sagte, es habe ein Missverständnis zwischen dem Piloten und Fluglotsen gegeben. Flug VJ8575 landete in Cam Ranh 400 Kilometer nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt. Das war das ursprüngliche Ziel der Maschine. Doch die Route geändert war worden, worüber der Pilot, laut einem Zeitungsbericht, nicht informiert gewesen sei. Die Maschine sollte nach Da Lat etwa 130 Kilometer westlich von Cam Ranh fliegen. Der Pilot setzte die Maschine aber in Cam Ranh auf.

Die Billigfluglinie VietJet Air deckt ein Viertel der Inlandsflüge in dem südostasiatischen Land ab. Sie fliegt elf vietnamesische Flughäfen an, aber auch die ausländischen Ziele Singapur und Bangkok. Die erst 2011 gegründete Fluggesellschaft verfolgt ehrgeizige Expansionspläne.

ono/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.