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Kariya in Japan: Arbeiter steckt Kopf aus dem Gulli - und wird von Auto überfahren

Japan ist gilt als äußerst sicherheitsbewusst, umso tragischer der Unfall, der sich beim Reinigen eines Abwasserrohrs ereignet hat: Ein Arbeiter wurde überfahren, als er seinen Kopf aus einem Gulli ragte.

Baustelle Absperrung Japan

Üblicherweise werden japanische Straßenbaustellen, wir hier in Tokio, sorgfältig bewacht und abgesperrt

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Tragischer Verkehrsunfall in Japan beim Reinigen eines Abwasserrohrs: Als ein Arbeiter in der Provinz Aichi nach getaner Arbeit seinen Kopf aus einem Gulli streckt, wird er von einem Auto erfasst. Der Mann sei dann drei Meter in die Tiefe gestürzt, berichten örtliche Medien. Er erlag in einem Krankenhaus seinen schweren Schädelverletzungen.

Wachmann musste anderes Auto umleiten

Nach Angaben der Polizei hatte es am Ort des Unfalls, einer Kreuzung der Stadt Kariya, keine Absperrungen gegeben, die darauf hinwiesen, dass dort gerade gearbeitet wurde. Ein Wachmann sei zum Zeitpunkt des Unglücks gerade mit der Umleitung eines anderen Autos befasst gewesen. Der tragische Vorfall ist ungewöhnlich, da im sicherheitsbetonten Japan normalerweise selbst an kleinsten Baustellen oft erstaunlich viele Wachleute und Absperrungen stehen.

nik/DPA
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