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Rache oder Selbstverteidigung?: 26-Jährige kastriert ihren Liebhaber mit einer Gartenschere

In Argentinien hat eine Frau ihrem Liebhaber die Genitalien abgeschnitten. Ob sie dabei aus Rache oder Gründen der Selbstverteidigung handelte, ist noch unklar.

Argentinien: Frau schneidet ihrem Liebhaber den Penis ab

In Argentinien hat eine Frau ihren Liebhaber kastriert - nun sitzt sie in Untersuchungshaft (Symbolbild)

Die argentinische Polizei hat in Córdoba eine 26-Jährige Frau festgenommen, die Samstagnacht gegen 23 Uhr einem 40-jährigen Mann die Genitalien abgeschnitten hat, wie argentinische Medien berichten. Die Tageszeitung "La voz del interior" zitiert Polizeiquellen, denen zufolge Brenda B. bei ihrer Vernehmung zugegeben habe, ihren Liebhaber mit einer Gartenschere kastriert zu haben. Demnach schnitt sie ihm nicht nur den Penis, sondern die gesamten Genitalien ab. Inzwischen befindet sich der 40-Jährige den Berichten zufolge im Unfallkrankenhaus der Stadt. Sein Zustand sei stabil. Die Frau sitze in Untersuchungshaft. 

Über das Motiv und den Tathergang gehen die Berichte auseinander. Die Tageszeitung "El Tribuno" zitiert aus Ermittlerkreisen, wonach es sich bei der Kastration zum einen um eine "Rache aus Untreue" und zum anderen um einen Akt der Selbstverteidigung handeln könnte. Letzteres bestätigt Carlos Nayi, der Anwalt der 26-Jährigen gegenüber "La voz del interior". "Nach den Informationen, die ich bisher habe, wurde sie Opfer eines sexuellen Missbrauchs."

Der Radiosender "Radio Mitre" berichtet hingegen, die beiden hätten sich am Samstagabend in ihrer Wohnung getroffen. Der 40-jährige hätte mit geschlossenen Augen im Bett gelegen, als es zu der Attacke kam. Der Attackierte sei daraufhin aus der Wohnung gestürzt und habe bei den Nachbarn Hilfe gesucht.

Nicht der erste Fall von Kastration

Der Fall erinnert an den des US-amerikanischen Ehepaars Bobbitt. Lorena Bobbitt hatte 1993 ihrem Ehemann, während dieser schlief, den Penis mit einem Küchenmesser abgeschnitten und ihn bei ihrer anschließenden Flucht aus dem Auto geworfen. Dennoch konnte er wieder angenäht werden.

In den USA hatte der Fall für großes Aufsehen gesorgt. Lorena Bobbitt soll von ihrem Mann sexuell missbraucht worden sein. Beide Eheleute kamen vor Gericht - er wegen sexueller Nötigung, sie wegen der Kastration. Während er freigesprochen wurde, musste sie für 45 Tage in die Psychiatrie.

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tyr
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.