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Bärenschützklamm bei Mixnitz Zwei Wanderer in Österreich durch Felssturz getötet – sieben weitere Menschen verletzt

Bergunglück am Bärenschützklamm in der Steiermark, Österreich
Einsatzkräfte der Alpinpolizei, der Bergrettung sowie des Roten Kreuzes und der Feuerwehr waren am Unfallort am Bärenschützklamm in der österreichischen Steiermark.
© ERWIN SCHERIAU / Picture Alliance
In der Bärenschützklamm in der österreichischen Steiermark sind zwei Menschen tödlich verunglückt. Große Felsstücke brachen aus den Steilwänden heraus und auf die Wanderer hinab. 

In den idyllischen Bergwelten Österreichs kam es am Mittwoch zu einem tragischen Unglück. Bei einem Felssturz in einer Klamm sind nach Angaben der Bergrettung zwei Menschen getötet worden. Sieben weitere Wanderer wurden teils leicht, teils schwer verletzt, sagte ein Mitglied des Bergungsteams. Der Vorfall ereignete sich in der Bärenschützklamm bei Mixnitz in der Steiermark. Offenbar waren mehrere Felsstücke aus den Steilwänden herausgebrochen und hatten die Wanderer getroffen. Wie örtliche Medien berichten, soll es sich bei den Verunglückten um eine 21-jährige Österreicherin und eine 50-jährige Ungarin handeln. 

Kalkwände am Bärenschützklamm ragen 300 Meter in die Höhe

"Es hat einen Knall gegeben und auf einmal ist die Steinmasse über den Felsvorsprüngen heruntergekommen“, sagte ein Augenzeuge und Ersthelfer der Antenne Steiermark. Die Suche nach etwaigen weiteren Opfern war am Nachmittag noch im Gang. Im Hilfseinsatz waren Mitarbeiter der Alpinpolizei, der Bergrettung sowie des Roten Kreuzes und der Feuerwehr. Die Klamm ist bei Touristen sehr beliebt. Die Kalkwände ragen bis zu 300 Meter hoch in den Himmel. In der Vergangenheit kamen laut Österreichischem Rundfunk ORF) jährlich rund 40.000 Besucher, um die spektakuläre, mehrstündige Wanderung über dutzende Brücken und einige Hundert Höhenmeter zu meistern.

Quellen: DPA, Kleine Zeitung, Antenne Steiermark

sve

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