HOME

Bootsunglück im Kongo: Viele Nichtschwimmer unter den Opfern

138 Menschen sind bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo ertrunken. Nach Angaben der Behörden vom Donnerstag sank das Schiff auf einem Fluss im Westen des Landes. Die Zahl ist auch deswegen so hoch, weil nur wenige Menschen im Kongo schwimmen können.

Bei einem Schiffsunglück in der Demokratischen Republik Kongo sind nach Polizeiangaben etwa 140 Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte, kenterte das schwer überladene Boot am Vortag auf einem Fluss in der westlichen Provinz Bandundu. Es hätten schlechtes Wetter und schwierige Wasserverhältnisse geherrscht. "Die Menschen hier können nicht schwimmen", sagte der Polizeisprecher. Die vorläufige Zahl der Todesopfer liege bei 138.

Durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg liegt die Verkehrsinfrastruktur des Landes am Boden. Flugzeug und Schiff sind für viele Kongolesen oftmals das beste Verkehrsmittel.

AFP/Reuters / Reuters
Themen in diesem Artikel