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Tragischer Unfall in Kalifornien: Hausbewohner macht Feuer in Kamin - und tötet Einbrecher

Er war einen Tag weg und ahnte nichts Böses, doch als der Bewohner eines Hauses im US-Bundesstaat Kalifornien in seinem Kamin ein Feuer anzündete, hörte er plötzlich Schreie.

Einsatzkräfte sichern Kamin

Todesfalle Kamin: Einsatzkräfte sichern den Schornstein, in dem ein 19-Jähriger starb

Ein Einbruchsversuch in der kalifornischen Kleinstadt Huron hat ein tragisches Ende gefunden: Ein 19-jähriger wollte offenbar in der Nacht zu Samstag die Abwesenheit eines Hausbesitzers ausnutzen und über den Kamin in das Gebäude eindringen. Doch der junge Mann blieb stecken und der Kamin wurde zur tödlichen Falle.

Gegen 15 Uhr am Samstag sei ein Notruf eingegangen, teilte das Sheriffsbüro des Landkreises Fresno am Sonntag mit. Ein Hausbesitzer habe berichtet, dass er Feuer im Kamin gemacht und plötzlich männliche Schreie aus dem Inneren des Schornsteins gehört habe. Gleichzeitig habe sich das Haus mit Rauch gefüllt. Während der Hausbesitzer das Feuer löschte, alarmierte die Polizeizentrale die Feuerwehr.

Die angerückten Einsatzkräfte untersuchten den Kamin. Etwa zehn Minuten nach Eingang des Notrufs schien der mutmaßliche Einbrecher noch zu atmen und sich zu bewegen, berichtete das Sheriffsbüro. Die Feuerwehrleute hätten daraufhin ein Loch in den gemauerten Kamin gebrochen, um den 19-Jährigen zu retten. Doch es sei zu spät gewesen. Der Mann habe nur noch tot geborgen werden können. Ein Gerichtsmediziner habe als Todesursache Rauchgasvergiftung und Verbrennungen festgestellt.

mad