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Im Südpazifik: Flaschenpost nach 21 Jahren angespült

In 21 Jahren legte sie insgesamt 830 Kilometer zurück: Eine Flaschenpost aus Neuseeland wurde nun auf den Chatham-Inseln entdeckt - und so erfüllte sich doch noch der Traum seiner Absenderin.

Flaschenpost

21 Jahre war eine Flaschenpost im Südpazifik unterwegs

Courtney Stevenson war acht Jahre alt, als sie 1995 in Neuseeland eine Flaschenpost auf die Reise schickte. 21 Jahre später ist ihre Flasche jetzt auf einer Insel 830 Kilometer weiter östlich angespült worden. "Wenn dies je gefunden wird, bitte melden!", stand in Kinderschrift auf dem Zettel in der Sprite-Flasche - mit Telefonnummer.

Die Nummer war zwar längst nicht mehr in Betrieb, der Finder brauchte aber kaum einen Tag, um Courtney über soziale Medien ausfindig zu machen, wie die Zeitung "The Marlborough Express" am Montag berichtete. "Courtney war begeistert", sagte Finder Richard Goomes der Zeitung.

Das Mädchen hatte die Flasche in Picton an der Nordküste der Südinsel ins Meer geworfen. Goomes entdeckte sie am Strand der Chatham-Inseln im Südpazifischen Ozean. 

Auf Facebook wurde Stevenson von Freunden auf die Flaschenpost aufmerksam gemacht, die vermuteten, dass sie der Absender war. 

vim / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?