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Seit 13 Jahren zusammen Pleiten, Pech und Pannen: Die Hochzeit dieses Paares endete in zahlreichen Katastrophen

Sehen Sie im Video: Pleiten, Pech und Pannen – Die Hochzeit dieses Paares endete in zahlreichen Katastrophen.




Es sollte der glücklichste Tag in ihrem Leben werden, 


doch die Hochzeit von Amelia und Jim Desmond aus England endete gleich in mehreren Katastrophen. 


„Das erste war, dass unsere 900 Pfund teuren Hochzeitsringe zur falschen Adresse geliefert wurden. Wir mussten schnell neue bei Amazon bestellen, die definitiv keine 900 Pfund wert waren.“ 


Jim sollte mit einer Limousine abgeholt werden, Amelia mit einem Rolls Royce.  


Doch beide Autos tauchten nicht auf – also ging es im Taxi zur Kirche. 
 
„Wir heirateten in der Kirche und ich sagte zu ihm: „Lass die Ringe nicht fallen, denn sie werden wie Blechbüchsen klingen, weil sie von Amazon sind. Am Ende des Tages war alles super.“ 


Doch da wussten sie noch nicht, dass es noch viel schlimmer kommen würde. 


„In der Hochzeitsnacht gingen wir um 04:30 Uhr am Morgen in die Hochzeitssuite, wo mein frisch angetrauter Ehemann Testosteron versprühte und mich hochheben wollte, sich dabei in meinem Kleid verwickelte und mich mit der rechten Seite auf unser massives Eichenholzbett fallen ließ. Aber durch das ganze Adrenalin und die Drinks habe ich nichts gespürt und wir sind eingeschlafen. Am nächsten Tag merkte ich dann die Schmerzen. Im Krankenhaus sagte man mir dann, dass ich drei gebrochene Rippen habe und ich glücklich sein könnte, dass sie nach außen hin gebrochen sind. Wobei sie mir auch sagten, dass ich nicht in die Flitterwochen fliegen könnte, weil das gefährlich wäre. Ich lief trotzig aus dem Krankenhaus: „Ich gehe trotzdem“. Von hier an wurde alles nur noch schlimmer.“ 


Auf dem Weg zum Flughafen verloren die beiden ihre Haustür- und Autoschlüssel. 


Wir haben überall danach gesucht, aber konnten sie nicht finden. Ich sagte: „Lass uns darum kümmern, wenn wir zurück sind.“ Wir brauchten für die Suche nach den Autoschüsseln so lang. Wir riefen das Taxi an, ob die Tasche dort ist. Aber da war sie auch nicht. Mittlerweile war so viel Zeit vergangen, wir hätten schon in der Schlange stehen müssen, um ins Flugzeug zu gelangen. Wir kamen zum Check-In und wollten unsere Pässe zeigen, aber das Gate war bereits geschlossen. Er fragte, wo wollt ihr hin. Wir meinten, Ibiza. Er checkte im System nach und meinte, nein, das werdet ihr nicht. Das Gate ist geschlossen. Seine Kollegin buchte uns den Flieger am nächsten Morgen.“ 


Doch am nächsten Morgen konnte Amelia ihre Tasche mitsamt Pässen und Handy nicht finden. 
 
„Ich meinte zu ihm, klingel mich an, dann hören wir es vielleicht. Wir suchten und dann war es 9:30 Uhr und wir verpassten unseren zweiten Flug. Um 11:30 Uhr ging eine Frau ans Telefon: „Sie haben meine Tasche!“ „Oh, wir haben beide die gleiche Tasche.“ „Ja, schön zu hören.“ Ich meinte, können Sie die Tasche zurückbringen. Sie brachte die Tasche zurück. Die Frau am Flughafen schaute uns an, was zur Hölle, wir immer noch hier machen. Ich habe euch umgebucht. Wir wollten den Flughafen noch nicht verlassen.“


Sie buchten sich wieder ein Hotelzimmer und nahmen den Flieger am nächsten Morgen.


„Es war absolut großartig. Wegen meiner Rippen konnten wir nicht viel machen, aber wir machten das Beste daraus und entspannten uns.“ 


Doch die Entspannung hielt nicht lang an, denn zurück in England mussten die beiden ihre Haustür- und Autoschlüssel wiederfinden. 


„Wir schliefen bei Jims Mutter für eine Nacht. Den nächsten Morgen riefen wir die Polizeistation an, aber sie sagten, sie nehmen keine Fundsachen an. Wir riefen die Busunternehmen an, überall riefen wir an. Wir mussten überlegen, wie wir reinkommen. Also rief ich einen Schlüsseldienst an, weil niemand unsere Tasche hatte. Der Schlosser kostete 300 Pfund und war anderthalb Stunden später da und fand heraus: Wir hatten eine mehrfach gegen Einbruch gesicherte Tür. An diesem Tag wollte ich einfach nur eine normale Tür. Ich dachte ich weiß genau, wo der Ersatzschlüssel ist. Als die Tür offen war, war er nicht da. Jim sagte: „Es tut mir wirklich leid, aber ich habe den Ersatzschlüssel zum anderen Schlüssel in die Tasche getan, die wir verloren haben. Ich hätte ihn erwürgen können.“  


Amelia rief ein weiteres Mal beim Schlüsseldienst an, um eine Kopie anfertigen zu lassen.


„Eine Stunde bevor der Schlüsseldienst kam, wurde Jim angerufen: „Hallo, hier ist die Frau vom Café beim Parkplatz. Ich habe gerade Ihre Tasche gefunden.“ Es war ein Ja-Moment, aber gleichzeitig auch ein Oh-Gott-Moment. Wir haben dem Schlüsseldienst abgesagt und die Tasche bekommen.“ 


Trotz allem hätten sich die Strapazen gelohnt, so das geplagte Paar, das seit über 13 Jahren zusammen ist. 
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Amelia und Jim Desmond aus England sind seit 13 Jahren zusammen. Am 18. September feierten sie ihre langjährige Liebe und heirateten. Doch das Fest und die anschließenden Flitterwochen enden in zahlreichen Katastrophen.

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