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Höhlenunglück in Utah: Forscher stirbt nach 24-Stunden kopfüber in Felsspalte

In den USA ist ein Höhlenforscher gestorben, der mehr als 24 Stunden kopfüber in einer Felsspalte feststeckte. Wie die Behörden im US-Bundesstaat Utah am Donnerstag mitteilten, gehörte der 26-Jährige zu einer Gruppe von elf Menschen, die die Nutty-Putty-Höhlen rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Salt Lake City erforschen wollten.

In den USA ist ein Höhlenforscher gestorben, der mehr als 24 Stunden kopfüber in einer Felsspalte feststeckte. Wie die Behörden im US-Bundesstaat Utah am Donnerstag mitteilten, gehörte der 26-Jährige zu einer Gruppe von elf Menschen, die die Nutty-Putty-Höhlen rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Salt Lake City erforschen wollten. Rund drei Stunden nach dem Einstieg in die Höhlen am Dienstagabend sei der junge Mann in einer nur 45 Zentimeter breiten Felsspalte steckengeblieben.

Knapp 100 Retter versuchten, ihn aus dieser Lage zu befreien. Zwar gelang es ihnen den Angaben zufolge kurzzeitig, ihn anzuheben, bald darauf rutschte er jedoch aufgrund eines "Ausrüstungsfehlers" wieder in seine ursprüngliche Position zurück. Am Mittwochabend verlor er das Bewusstsein. Kurz vor Mitternacht wurde er für tot erklärt.

AFP / AFP
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