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Mini-Muh: Lil' Bill wiegt nur 4,5 Kilo – ist es das kleinste Kalb der Welt?

Nur ein Zehntel so groß wie ein normales Kalb kam Ende November Lil' Bill auf die Welt. Sein Bauer brachte ihn besorgt zur Untersuchung in die Veterinärstation der Uni von Mississippi. Auch dort sorgte der Zwerg für Erstaunen.

Ein sehr kleines Kalb steht auf einem Behandlungstisch

An der Uni guckten die Ärzte groß, als das kleine Kalb zu ihnen gebracht wurde. Die Facebook-User liebten Lil' Bill umgehend.

In der tiermedizinischen Abteilung der Mississippi State University (MSU) sorgte Lil' Bill für große Augen: So ein kleines Kalb hatte dort noch niemand gesehen! Ein Farmer aus Mississippi hatte den Zwerg dorthin gebracht, weil er bei seiner Geburt nicht glauben konnte, was er sah: Ein Kalb im Kleinformat. An Gewicht brachte das Kälbchen mit 4,5 Kilogramm nur ein Zehntel dessen auf die Waage, was seine Artgenossen durchschnittlich wiegen. Und von der Größe her wirkte der Minibulle, der den Namen Lil' Bill bekam, wie aus dem Spielzeugregal und nicht wie aus der wahren Herdenwelt. Die Uni postete ein Bild des Vierbeiners bei Facebook (siehe oben), das mehr als 17.000 mal geteilt und knapp 8000 mal kommentiert wurde. Deshalb legte die Uni einen Tag später mit einem Update nach.

Thank you all for your support and interest in #LilBill - who weighed just under 10 pounds when he came to us! At this...

Gepostet von Mississippi State University College of Veterinary Medicine am Dienstag, 27. November 2018

In der Kommentarflut unter dem zuerst veröfftlichten Foto hatten die User so große Begeisterung gezeigt und so viele Herzchen gepostet, dass die Uni sich zu einer Erklärung genötigt sah: "Zurzeit planen wir noch keine eigene Facebook-Seite für ihn, aber wir werden hier regelmäßig Neuigkeiten über ihn posten, also bleibt am Ball!" Werden wir!

Die Woche der Extreme

Etwa im gleichen Zeitraum war aus Australien genau von dem Gegenteil berichtet worden: Der Ochse Knickers war mit seiner Größe von 1,94 Meter und einem Gewicht von 1400 Kilogramm dem Schlachthof "von der Schippe gesprungen". Die Maße des schwarzbunten Holsteiners hatten die Gerätschaften der Fleischfabrik gesprengt. Knickers, der als das größte Rind des Kontinents gilt, durfte daraufhin weiterleben. Er wurde in eine Herde wesentlich kleinerer Kühe integriert, mit denen er nun über die Weide traben kann.

Welche Ausmaße Lil' Bill einmal erreichen wird, bleibt abzuwarten. Die Facebook-User mutmaßen, das er als ausgewachsener Bulle trotz seiner kleinen Geburtsgröße mal eine Tonne wiegen wird.


bal
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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