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Aus 90 Metern Tiefe: Mann fischt nach 25 Jahren sein Portemonnaie aus See

Als Hans Eichhorn nach einem Angeltrip den Anker einholt, baumelt eine Geldbörse daran. Er bittet seine Frau, sie zu reinigen. Dabei macht sie eine unglaubliche Entdeckung.

Der Attersee in Oberösterreich

Der Attersee ist ein beliebtes Tauch- und Segelrevier und reich an Fischen

Wie hoch ist wohl die Chance, dass so etwas passiert? Der österreichische Schriftsteller Hans Eichhorn hat bei einem Angelausflug eine Geldbörse aus dem Attersee gefischt. Und zwar seine eigene. Das Unfassbare: Der 61-Jährige hatte sie vor 25 Jahren im dem Gewässer verloren.

"Ich wusste doch, dass ich mein Geldtascherl irgendwo verlegt hatte. Endlich habe ich es wieder. 90 Meter tief am Grund des Attersees hat es sich nach 25 Jahren heute am Anker verhängt“, schreibt er auf Facebook. Dazu postet er ein Foto von dem Inhalt des Portemonnaies. "Wochentage des Kalenders stimmen mit jenen des Jahres 1992 überein. Gut 500 Schilling waren drin. Da kommt Freude auf. Wie groß war dafür wohl die Wahrscheinlichkeit? Ich sollte wieder Lotto spielen."

Inhalt fast unversehrt

Wie seine Ehefrau Elisabeth der österreichischen "Krone" berichtet, war ihr Mann mit den gemeinsamen Söhnen auf dem See, um Reinanken zu fangen. "Er hat es mir zum Abwaschen gegeben. Als ich das lederne Geldtascherl aufmache, lese ich auf einem Karterl seinen Namen. Wir waren selber ganz baff", sagt sie.  

Sogar der Inhalt blieb nahezu unversehrt. In dem Portemonnaie waren neben einer Kunden- und einer Bankkarte auch ein paar Münzen sowie 500 Schilling in Banknoten (umgerechnet etwa 36 Euro).

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jek
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