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41,1 Kilogramm Wolle: Fell von Rekord-Schaf Chris kommt ins Museum

Satte 42 Minuten brauchte ein australischer Meisterscherer, um das Merino-Schaf Chris von seinem Wollteppich zu befreien. Mit rund 41 Kilogramm Gewicht stellte das Fell damals einen Rekord auf. Künftig kann es jeder bestaunen.

Wanderer entdeckten das zottelige Schafe in der australischen Wildnis.

So entdeckten Wanderer das Merino-Schaf Chris nahe der australischen Hauptstadt Canberra. Sein Fell brachte es auf sagenhafte 41,1 Kilogramm Gewicht

Ehre, wem Ehre gebührt: Als das Merino-Schaf Chris im August vergangenen Jahres im australischen Outback nördlich von Canberra entdeckt wurde, konnte das Tier fast nicht mehr laufen. Weil es offensichtlich über Jahre nicht mehr geschoren worden war, schleppte Chris damals einen massiven Wolleberg mit sich herum: 41,1 Kilogramm, um genau zu sein. Ein Wert, der dem Schaf später einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde einbrachte. Und nicht nur den, wie das "National Museum of Australia" nun bekanntgab.

Demnach wird Chris' unglaublicher Wollteppich künftig in einer Vitrine ausgestellt. Trotz vieler Optionen habe man sich dazu entschieden, das Fell in seiner Gesamtheit zu erhalten und es als Erinnerung an die Abhängigkeit der Tiere und ihres Wohlbefindens vom Menschen zu zeigen, wird Tammy Ven Dange, Chefin der Tierschutzorganisation RSPCA ACT, in dem Statement zitiert. Ihren Angaben zufolge wird das Rekord-Fell schon bald in der historischen Ausstellung des Museums zu sehen sein.

Der Wollteppich von Schaf Chris in einer Vitrine

Chris' Rekord-Fell soll künftig neue Besucher ins Museum locken


Meisterscherer befreite Chris vom Wollteppich

"Chris' Geschichte war eine des Überlebens. Wie hat er es geschafft, Angriffen wilder Füchse oder Hunde zu entgehen? Wie konnte er so lang unentdeckt bleiben? Und wie hat er es trotz des Gewichts der Wolle gemanagt, ausreichend Wasser und Nahrung zu finden?", schwärmt Ven Dange noch heute vom Überlebenswillen des Merino-Schafs.

Tatsächlich war nach Chris' Entdeckung längere Zeit nicht klar, ob das Tier überleben würde. Erst nach einer Schur durch Ian Elkins, australischer Landesmeister im Scheren, ging es mit der Gesundheit des Schafs wieder bergauf. "Ich brauchte für die Schur 42 Minuten, was eindeutig viel Zeit ist, denn normalerweise brauche ich drei Minuten", hatte Elkins nach seiner Rettungstat zu Protokoll gegeben. Bevor der Meisterscherer ans Werk gehen konnte, hatte das Tier damals ein Beruhigungsmittel erhalten.

Inzwischen hat sich Chris übrigens vollständig erholt. Der Mitteilung zufolge lebt er gemeinsam mit anderen Schafen auf einer nicht näher genannten Farm im Bundesstaat New South Wales.  

mod
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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