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Unfall nach Viagra-Einnahme: Sohn bricht seinem Vater aus Versehen den Penis

Viagra hat schon vielen Männern zu einem neuen Liebesleben verholfen. Auch ein Mann aus Indien "stärkte" sich vor dem Sex mit dem Potenzmittel - da noch nicht ahnend, dass die Einnahme indirekt sehr schmerzhaft enden sollte.

Indien - Viagra - Penisbruch

Aufnahme mehrerer Viagra-Pillen (Symbolbild)

Picture Alliance

Was offenbar das Liebesleben mit seiner Frau neu ankurbeln sollte, hat für einen 36-Jährigen aus Indien ein schmerzhaftes Ende genommen. Der Mann erlitt einen Penisbruch, nachdem ihm ein Sohn auf sein noch nach Stunden unverändert erigiertes Geschlechtsteil gesprungen war. Dies berichten mehrere englische Medien unter Berufung auf einen Fallbericht im "British Medical Journal"

Demnach hatte der Mann seiner "Standkraft" vor dem Sex mit rund 100 Milligramm des Viagrawirkstoffs Sildenafil erfolgreich nachgeholfen - mit dem ungewünschten Effekt, dass seine Erektion auch nach dem nicht abklingen wollte. An diesem Zustand habe sich auch trotz mehrfacher Selbstbefriedigung nichts geändert, sodass der Mann irgendwann beschloss, sich einfach schlafen zu legen und darauf zu hoffen, dass sich das Problem bis zum Morgen von selbst erledige.

Viagra-Wirkung hält über Stunden an

Das aber tat es nicht und so kam es für den 36-Jährigen letztlich weitaus schlimmer. Dem Fallbericht zufolge schlief der Mann noch, als sein Sohn ins elterliche Bett sprang und dabei ungewollt mit voller Wucht auf dem weiterhin erigierten Penis landete. Der Patient habe sofort einen heftigen Schmerz verspürt und sich letztlich zwei Tage später dazu entschieden, ein Krankenhaus aufzusuchen.

Dort stellten die Mediziner fest, dass der Penis nicht nur verformt, sondern zudem gebrochen war. Demnach hatte die Wucht des Aufprall den Schwellkörper sowie Teile des Gewebes in dessen Geschlechtsteil reißen lassen. In der Folge habe sich ein Blutgerinsel gebildet, das von den Ärzten entfernt worden sei, heißt es. Bleibende Schäden wird der Mann laut den Ausführungen im "British Medical Journal" wohl keine davon tragen. Ob er seinem Liebesleben indes noch einmal mit nachhelfen will, schrieben die Wissenschaftler nicht.

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mod