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Tierquälerei?: Pferde brechen zusammen, als sie eine Kutsche mit 18 Menschen ziehen – ein Tier stirbt

In Österreich sind zwei Pferde, die eine Kutsche mit 18 Fahrgästen gezogen haben, zusammengebrochen, ein Tier ist sogar gestorben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Pferdebeine vor einem Kutschrad

Sind die Tiere wegen Erschöpfung kollabiert? Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen (Symbolbild)

DPA

In der österreichischen Stadt Axams ist es Mitte Juni zu einem tragischen Vorfall gekommen. Zwei Kutschpferde, die eine Kutsche mit insgesamt 18 Fahrgästen gezogen haben sollen, sind nacheinander kollabiert. Eines der Pferde verstarb. Ein auf der Onlineseite der Kronen-Zeitung veröffentlichtes Video soll zeigen, wie die erschöpften und schwankenden Tiere mit Peitschenhieben des Kutschfahrers angetrieben werden. Anschließend brechen die Tiere zusammen.

 

Amtstierarzt in Österreich: "Wir erstatten Anzeige"

Nach Informationen der Tiroler Tageszeitung hat die Staatsanwaltschaft nun die Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht: Tierquälerei. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Amtstierarzt Josef Oettl: "Wir erstatten Anzeige."

Fritz Ehrensperger, Betreiber des Kutschenbetriebs, wies jede Schuld von sich. Nach seiner Erklärung hätten die Tiere sich nicht vertragen. Deshalb hätte das Gespann geschwankt und sei infolgedessen aufeinander gefallen. Das tote Pferd sei unter dem Gewicht des anderen erstickt. Tierschützer zweifeln an dieser Version. Die Staatsanwaltschaft will nun der Wahrheit auf den Grund gehen.

Suchbild: Finden Sie die sieben Pferde in diesem Bild?
hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.