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Phantombild: Polizei Buxtehude fahndet nach Bushido-Zwilling - und der Rapper bedankt sich

Ärger für den "guten Jungen"? Mit einem Phantombild, das eine Zeichnung von Bushido sein könnte, fahndet die Polizei in Buxtehude nach einem flüchtigen Räuber. Inzwischen bekam auch der Rapper Wind von der Suche - und reagierte.

Fahndungsfoto Bushido - Polizei Buxtehude

Verwechslung nicht ausgeschlossen: Links das Phantombild des flüchtigen Täters, rechts das Bushido-Original

Ist Rapper Bushido straffällig geworden? Die Polizei in Buxtehude zumindest sucht mit einem nach dem Berliner. Oder doch nicht? 

Am Mittwoch veröffentlichte die Polizeiinspektion Stade die Täterbeschreibung eines mutmaßlichen Räubers. Er soll am 19. März mit einem zweiten unbekannten Täter eine 33-jährige Frau in Buxtehude ausgeraubt haben. In der Pressemitteilung wird der Mann als sportlich schlank mit südländischem Erscheinungsbild und kräftigem Vollbart beschrieben. Ein dazugehöriges Phantombild sollte helfen, die Erinnerung möglicher Zeugen zu wecken. Viele Betrachter fühlen sich beim Betrachten der Zeichnung jedoch vor allem an Bushido erinnert.

Foto des Rappers bearbeitet?

Der "BILDblog" stellte die verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem 38-Jährigen und dem Fahnungsbild zuerst fest und lieferte gleich auch eine Erklärung mit, wie mit einfachen Bildbearbeitungsmethoden aus einem Foto des Rappers womöglich die Phantomzeichung des Buxtehuder Täters entstanden sein könnte. Dass Bushido tatsächlich an dem Überfall beteiligt war, ist jedoch unwahrscheinlich. Die Polizei fahndet nach einem deutlich jüngeren Mann, der außerdem mindestens 10 Zentimeter größer sein soll als der Rapper. Der Sprecher der Stader Polizeiinspektion sicherte dem "Tageblatt" gegenüber zu, dass es sich um eine "zufällige Ähnlichkeit" handelt. Ein professioneller Zeichner des Landeskriminalamtes habe das Bild mithilfe der Angaben des Opfers erstellt.

Bushido bedankt sich

Bushido muss also keine Ermittlungen gegen sich in diesem Fall befürchten. Er nahm den Vorfall mit Humor und bedankte sich via Instagram bei der Polizei Buxtehude für den modischen Rat. Er wolle in Zukunft, nach Vorbild der Phantomzeichnung, auch ein rotes Cap tragen. 

Hinweise auf den wahren Täter haben die Ermittler nach Informationen des NDR noch nicht erhalten.

fri