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Nordfrankreich: Geiselnahme in Roubaix beendet

In der nordfranzösischen Stadt Roubaix hat es am Dienstagabend eine Geiselnahme gegeben. Vorausgegangen war offenbar ein Einbruch. Verbindungen zum Terrorismus gibt es wohl nicht.

Ein französischer Soldat patrouilliert: In Roubaix hat es eine Geiselnahme gegeben (Symbolbild)

Ein französischer Soldat patrouilliert: In Roubaix hat es eine Geiselnahme gegeben (Symbolbild)

Die Geiselnahme im nordfranzösischen Roubaix ist beendet. Alle Geiseln seien in Sicherheit, bestätigte eine Sprecherin der Präfektur. Die Staatsanwaltschaft werde sich in Kürze zu den Vorfällen äußern.  Ein oder mehrere Bewaffnete hatten sich am Dienstag mit zwei Geiseln in einem Haus in der nahe Lille gelegenen Stadt verschanzt, verlautete aus Polizeikreisen. Es kam auch zu einer Schießerei mit eintreffenden Polizisten. Das Gebiet wurde weiträumig abgeriegelt, vor Ort waren Sondereinheiten der Polizei.

Zwei oder drei Täter drangen am Dienstagabend in das Haus ein, in dem sich Polizeikreisen zufolge zu dem Zeitpunkt vier Menschen befanden. Als die alarmierte Polizei eintraf, kam es zu einem Schusswechsel. Während zwei Menschen aus dem Haus fliehen konnten, nahmen die Angreifer die beiden anderen als Geiseln. Bei einer der Geiseln soll es sich um den Leiter einer Bankfiliale handeln.

Einer der Einbrecher festgenommen

Nach Angaben eines Rathausvertreters konnte einer der Einbrecher festgenommen werden. Angaben über mögliche Verletzte gab es zunächst nicht. Die Polizei sperrte das Gebäude weiträumig ab. Im Einsatz war auch die Polizei-Sondereinheit Raid..

tim / Reuters
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