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Tierische Heldin: Polizeihündin Akira spürt vermisstes Mädchen auf

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ein junges Mädchen war im Schweizer Kanton St. Gallen von zu Hause weggelaufen. Doch die Geschichte nahm ein glückliches Ende - dank einer tierischen Heldin.

Polizeihündin Akira vom Staadermoor

Supernase: Polizeihündin Akira vom Staadermoor aus dem Schweizer Kanton St. Gallen

Ein zwölf Jahre altes Mädchen hat für große Aufregung im 400-Einwohner-Dorf Vättis im Schweizer Kanton St. Gallen gesorgt. Die Teenagerin war am Montag vor 21 Uhr von zu Hause weggelaufen, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte. Die Polizei startete daraufhin eine Suchaktion. Zum Einsatz kamen dabei auch der Personenspürhund Lupo - ein Drahthaar-Vizsla - und die Malinoishündin Akira vom Staadermoor. Ein Malinois ist ein kurzhaariger Belgischer Schäferhund. Nach mehrstündiger Suche habe Akira das Mädchen schließlich weit nach Mitternacht, um 02:30 Uhr, unversehrt aufgespürt, erklärte die Polizei.

Wie sich letztlich herausstellte, hatte das Mädchen seinen Aufenthaltsort in Vättis verlassen und sich zunächst in einem Gebüsch versteckt. Dann war es auf einer Straße in eine ihm unbekannte Richtung weitergegangen. Als Akira die Zwölfjährige gefunden habe, sei das Kind völlig durchnässt auf einer Straße unterwegs gewesen. Die Ausreißerin sei danach wieder in Obhut gegeben worden.

"Wunderbar, wenn wir einen Erfolg haben"

"So eine Suchaktion ist die feinste Teamarbeit zwischen Hund und Mensch, die es gibt", hatte das Herrchen von Akira und Lupo, Peter Rohner, schon 2013 dem "St. Galler Tagblatt" erzählt, nachdem die Vierbeiner der Kantonspolizei an einem Wochenende einen Vermissten Mann aufgespürt und einen Verbrecher gestellt hatten. Hund wie Hundeführer nähmen dabei jede kleinste Regung ihres Partners wahr. "Für uns ist es wunderbar, wenn wir mit einem Hund einen Erfolg haben", schwärmte Rohner damals. "Es ist schließlich unser Ziel, für das wir seit sie Welpen sind tagtäglich mit den Hunden trainieren."

Jeder der 45 Hunde, die für die Ostschweizer Kantone St. Gallen, Außer- und Innerrhoden, Glarus und das Fürstentum Liechtenstein im Einsatz sind, gehören privat einem Polizeihundeführer, hatte das "Tagblatt" damals berichtet. Neben ihrer Spezialaufgabe seien sie auch in einer anderen Abteilung der Polizei im Einsatz. Die Hunde würden je nach Eignung spezialisiert ausgebildet in den Bereichen Schutzhund, Drogenhund, Personenschutzhund oder Sprengstoffsuchhund.

mad
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.