Wassereinbruch

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Seebrücke an der Ostseeküstse bei Sellin auf Rügen

Pegelstand der Ostsee niedrig wie nie - Forscher warten auf riesigen Wassereinbruch

Wochenlanger Ostwind hat den Wasserstand der Ostsee auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Am Pegel Landsort-Norra vor der schwedischen Küste sei am Donnerstag der niedrigste Stand seit dem Beginn kontinuierlicher Wasserstandsmessungen im Jahr 1886 verzeichnet worden, teilte das Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) am Freitag mit. Innerhalb des rund 140-jährigen Beobachtungszeitraums sei bisher nur in fünf Jahren überhaupt ein ähnlich niedriges Niveau registriert worden.
Video: Wasser behindert Suche nach vermissten Bergleuten

Video Wasser behindert Suche nach vermissten Bergleuten

STORY: Bitterer Rückschlag für die Einsatzkräfte in Mexiko. Ein erneuter Wassereinbruch behindert die Rettungsarbeiten für zehn Bergleute, die seit fast zwei Wochen unter Tage vermisst werden. In der vergangenen Woche war es gelungen, einen der Schächte zum Teil abzupumpen. Retter machten sich am Sonntag bereit, zu den Vermissten abzusteigen. Dann wurde die Mine erneut überschwemmt. "Dieser plötzliche Einbruch zwang uns, den gesamten Plan zu stoppen und auf einen neuen auszuweichen", sagte Laura Velazquez vom mexikanischen Zivilschutz am Montag. "Von diesem Moment an stieg der Wasserstand in den Schächten der Pinabete-Mine immer weiter." Laut Velazquez stammen die Wassermassen aus der nahegelegenen Mine Conchas Norte, die bereits 1996 wegen Überflutung geschlossen wurde. Seitdem haben sich dort Millionen Kubikmeter Wasser angesammelt. Ingenieure versuchen nun, die Minen Pinabete und Conchas Norte durch eine Barriere voneinander abzutrennen.
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Drama in Kohlegrube in Wales Alle vier Bergleute sind tot

Die Hoffnung war vergebens: Einen Tag nach einem Wassereinbruch in einem Kohlebergwerk in Wales wurden die Leichen der vier dort eingeschlossenen Bergleute gefunden. Es folgt die Ursachenforschung.
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Eissporthalle Bad Reichenhall "Es war alles nur Flickwerk"

Beim Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall sind 15 Menschen ums Leben gekommen. Im Prozess gegen drei Ingenieure und Architekten wegen fahrlässiger Tötung wird nun deutlich, mit was für massiven baulichen Problemen die Betreiber seit Jahren zu kämpfen hatten.