VG-Wort Pixel

Video Wasser behindert Suche nach vermissten Bergleuten

STORY: Bitterer Rückschlag für die Einsatzkräfte in Mexiko. Ein erneuter Wassereinbruch behindert die Rettungsarbeiten für zehn Bergleute, die seit fast zwei Wochen unter Tage vermisst werden. In der vergangenen Woche war es gelungen, einen der Schächte zum Teil abzupumpen. Retter machten sich am Sonntag bereit, zu den Vermissten abzusteigen. Dann wurde die Mine erneut überschwemmt. "Dieser plötzliche Einbruch zwang uns, den gesamten Plan zu stoppen und auf einen neuen auszuweichen", sagte Laura Velazquez vom mexikanischen Zivilschutz am Montag. "Von diesem Moment an stieg der Wasserstand in den Schächten der Pinabete-Mine immer weiter." Laut Velazquez stammen die Wassermassen aus der nahegelegenen Mine Conchas Norte, die bereits 1996 wegen Überflutung geschlossen wurde. Seitdem haben sich dort Millionen Kubikmeter Wasser angesammelt. Ingenieure versuchen nun, die Minen Pinabete und Conchas Norte durch eine Barriere voneinander abzutrennen.
Mehr
Zehn Kumpel sitzen seit rund zwei Wochen in der Kohlemine im Bundesstaat Coahuila fest. Versuche, über einen Schacht vorzudringen, scheiterten an einem erneuten Wassereinbruch.

Mehr zum Thema



Newsticker