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Skurriles Experiment Minus 53 Grad: Wo das Frühstücksei auf der Schaufel gefriert

Sehen Sie im Video: Minus 53 Grad – wo das Frühstücksei auf der Schaufel gefriert.




STORY: Ihnen ist die Jahreszeit hierzulande zu kalt? Zu unbehaglich? Immerhin wohnen sie nicht in der nordchinesischen Stadt Mohe. Dort hatten die Bewohner am Dienstag eine neue Rekordkälte zu vermelden: Minus 53 Grad Celsius. So frostig war es in der Gegend noch nie. Zur Veranschaulichung dieser nahezu unvorstellbaren Kälte schlug diese Reporterin des staatlichen Nachrichtensenders CCTV kurzerhand ein Ei auf eine Metallschaufel. Was im Sommer bisweilen auch zur Verdeutlichung extremer Hitze taugt, funktioniert auch bei Kälte. Der bisherige Rekord in Chinas nördlichster Stadt stammt mit -52,3 Grad aus 1969. Als eisigster Ort weltweit gilt mit minus 93 Grad die Ost-Antarktis.
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In der nordchinesischen Stadt Mohe hatten die Bewohner mit minus 53 Grad Celsius eine neue Rekordkälte zu vermelden. Was einige zu bildstarken Experimenten anregte.

Mit minus 53 Grad ist in der nordchinesischen Stadt Mohe die niedrigste jemals in China gemessene Temperatur erreicht worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, wurde am Sonntag in der nördlichsten Stadt der Volksrepublik an der Grenze zu Russland der Rekord von minus 52,3 Grad aus dem Jahr 1969 gebrochen. Drei Tage in Folge seien die Temperaturen dort schon auf mehr als minus 50 Grad gefallen.

Extreme Temperaturen in China

Extreme Kälte habe die Provinz Heilongjiang heimgesucht, sodass mehrere Gegenden im Großen Hinggan-Gebirge die extrem kalten Temperaturen aushalten müssten. In der Stadt Mohe herrschten acht Monate im Jahr Schnee und Eis mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur um minus drei Grad, berichtete Xinhua.

mth Reuters DPA

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