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Britische Physikstudenten widerlegen Comic: Warum Batman einen größeren Umhang braucht

Es sieht cool aus, doch es ist physikalischer Blödsinn: Britische Studenten haben errechnet, dass Batmans Umhang für die waghalsigen Stunts des Schwarzen Ritters viel zu klein ist.

Tagsüber Milliardär, nachts Verbrecherjäger: Am 26. Juli kehrt Batman im Hollywood-Blockbuster "The Dark Knight Rises" auf die Kinoleinwände zurück. Dass Batman nicht nur Schurken fangen, sondern scheinbar auch die Naturgesetzte überwinden kann, haben jetzt vier britische Physikstudenten nachgewiesen.

Um nach seinen Schwindel erregenden Sprüngen von den Wolkenkratzern in Gotham City sicher zu landen, bräuchte Batman dringend einen größeren Umhang. Einen Sprung von einem 150 Meter hohen Gebäude würde der Fledermausmann im realen Leben wohl kaum überleben, schreiben die Physik-Studenten der britischen Universität von Leicester in ihrer Studie "Flugbahn eines Batmans im freien Fall".

Pappkartons als Landehilfe?

Demnach könnte Batman mit seiner Flügelspannweite von 4,70 Meter, die er im Kinohit "Batman Begins" erreicht, nach dem Sprung von einem 150 Meter hohen Haus zwar bis zu 350 Meter weit gleiten. Allerdings würde er mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometer am Boden aufprallen. "Mit Batmans Umhang zu gleiten, ist eindeutig keine sichere Art zu reisen", folgern die Studenten.

Sie empfehlen in der Universitätszeitschrift "Journal of Special Physics Topics", dass Batman seinen Umhang entweder um das Doppelte auf die Größe eines Drachenfliegers ausdehnt oder einen Fallschirm benutzt. Eine weitere Alternative: Batman tauscht seinen Umhang gegen einen speziellen "Flügel-Anzug", wie ihn der Brite Gary Connery trug. Dieser war kürzlich 731 Meter tief aus einem Flugzeug gesprungen und sicher auf einer "Landebahn" aus 18.000 von Pappkartons gelandet.

cf/AFP / AFP