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Archäologie Gefesselt ins Jenseits: Forscher entdecken mindestens 800 Jahre alte Mumie in Peru

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Vor 800 bis 1200 Jahren, so schätzen Wissenschaftler, wurde dieser Mensch der Erde übergeben, in einem Grab, das heute außerhalb der peruanischen Hauptstadt liegt. Die San Marcos Universität in Lima hat am Dienstag jüngste Funde archäologischer Grabungen vorgestellt. Im Zentrum der Präsentation stand diese Mumie. Archäologin Yomira Huaman berichtet. "Wir haben eine sogenannten Matrix entdeckt, die aus Löchern besteht, die ungefähr zwei Meter tief sind. Als wir tiefer gruben, entdeckten wir eine Grabstätte mit den Überresten eines Bündels von Kleidung eines Säuglings, kunsthandwerklichen Schmuck, Keramik und diese verschnürte Mumie." Die Verschnürung als auch die Haltung der Mumie seien wohl auf einen Beerdigungsritus einer Vorinkakultur zurückzuführen. In Peru sind Hunderte archäologische Stätten bekannt. Sie stammen aus Zeiten vor und nach dem Inka-Reich, das den südlichen Teil Südamerikas vor mehr als 500 Jahren beherrschte. Wie genau sich die in diesem Jahr gefundene Mumie einordnen lässt und wer die Person war, die so ihre letzte Ruhe fand, soll nun genauer untersucht werden.
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800 bis 1200 Jahre alt soll die Mumie sein, die Wissenschaftler bei Grabungen nahe der peruanischen Hauptstadt Lima entdeckt haben. Der gefesselte Mann soll einem Volk angehört haben, das noch vor den Inkas die Macht im Süden des Kontinents innehatte. 

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