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Hygiene im Haushalt Wie oft Sie wirklich putzen müssen (gute Nachricht für Faule)

Putzen ist für viele ein notwendiges Übel. Die meisten greifen einmal pro Woche zu Lappen oder Besen. Aber wie oft ist es wirklich nötig? Und wie sauber sollte die Wohnung sein? Experten raten zu mehr Entspanntheit. Übertriebener Putzfimmel kann mehr schaden als nützen. Gewöhnlicher Staub etwa ist harmlos und daher ein rein kosmetisches Problem. Auf scharfe Reinigungsmittel sollten Sie verzichten. Sie können nicht nur Allergien auslösen, sie belasten auch die Umwelt. Besonders problematisch sind Desinfektionsmittel. Sie gehören nicht in einen normalen Privathaushalt. Bei falscher Verwendung können sich Resistenzen bilden - das gefährdet nicht nur Sie, sondern auch andere Menschen. Beispielsweise töten sie auch etwa Bakterien in Kläranlagen, die das Wasser eigentlich reinigen sollen. Für Küche, Bad und WC reichen einfache Reinigungsmittel: Ein Spülmittel, ein Allzweckreiniger, ein saurer Reiniger gegen Kalk und evtl. eine Scheuermilch - mehr braucht es nicht, um die Wohnung sauber zu halten. Vorsicht ist bei Schneidbrettern in der Küche geboten. In rohem Fleisch, Fisch und Salat können gefährliche Keime wie Salmonellen stecken. Nach Gebrauch sollte man die Bretter daher gut abwaschen. Eine keimfreie Umgebung im Haushalt ist weder möglich noch erstrebenswert. Der Mensch besitzt nicht ohne Grund ein Immunsystem, das mit Schmutz und Bakterien umgehen kann. Im Gegenteil - nach der sogenannten Bauernhofhypothese ist das Vorhandensein von Keimen die Voraussetzung für eine normale Entwicklung des Immunsystems - sonst drohen Allergien. Gerade Eltern sollten das bedenken - und auch öfter mal in Sachen Hygiene Fünfe gerade sein lassen.
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