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Australien: Das älteste Schaf der Welt ist tot

Nach 23 Jahren ist das angeblich älteste Schaf der Welt in Australien gestorben. Lucky hatte es vor zwei Jahren ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft. In Menschenjahre umgerechnet, war es 180 Jahre alt.

Lucky, das angeblich älteste Schaf der Welt, ist mit 23 Jahren in Australien gestorben. Das Mutterschaf war vor zwei Jahren in das Guinness-Buch der Rekorde gekommen. Ein Schafsalter von 23 entspreche etwa 180 Menschenjahren. Delrae Westgarth hatte Lucky vor 23 auf ihrer Farm in Ballarat im Bundesstaat Victoria "adoptiert", nachdem das Muttertier das Lamm verstoßen hatte.

Lucky sei Teil der Familie geworden, sagte sie dem Radiosender ABC am Dienstag. Das Schaf sei auch im Kreis der Familie gestorben. "Wir haben sie in den Stall gebracht, wo sie aufgewachsen ist und haben die Klimaanlage angemacht", sagte sie. Die Familie begrub das Schaf unter seinem Lieblingsbaum und wollte einen Grabstein errichten.

DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?