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Parasit in Aktion Was nach dem Tod dieser Gottesanbeterin geschieht, lässt Sie erschaudern


Dieses Video ist nichts für schwache Nerven: Jemand tötet eine Gottesanbeterin - und Sekunden später beginnt ein Schauspiel wie aus einem Science-Fiction-Film.

Ihnen war "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt" nicht gruselig genug? Dann sollten Sie sich das folgende Video ansehen. Es wurde bereits vor einem Jahr #link;https://www.youtube.com/watch?v=bcj0Srt8i6k#t=59; auf Youtube# hochgeladen, sorgt aber erst jetzt bei Hunderttausenden Internet-Usern für Gänsehaut.

Das Video stammt von FilmandAnimation1USA. Doch auch wenn der Name womöglich auf eine Fälschung hindeuten könnte, gibt es für das "Alien" in der Gottesanbeterin eine wissenschaftliche Erklärung: Es handelt sich um Nematomorpha - einen Saitenwurm.

Der Parasit steht dem extraterrestrischen Geschöpf von Regisseur Ridley Scott an Horror-Potenzial in nichts nach: Saitenwürmer gelangen als Larve entweder bei der Nahrungsaufnahme in den Körper ihres Wirtes oder sie bohren sich an weichen Stellen in dessen Leibeshöhle. Dort angekommen wächst die Larve bei einigen Arten zu einem Wurm von mehr als zwei Metern Länge heran - im Normallfall sind es allerdings eher fünf bis zehn Zentimeter. Ihr Durchmesser beträgt dabei nur wenige Millimeter.

Wurm zwingt Wirt ans Wasser

Wenn seine Entwicklung bis zur Geschlechtsreife nahezu abgeschlossen ist, übernimmt Nematomorpha die Kontrolle über das Gehirn seines Wirtes. Der Wurm zwingt das Insekt vermutlich mithilfe von einer Art Botenstoff dazu, ein Gewässer aufzusuchen, obwohl es das normalerweise niemals tun würde. Dort verlässt er sein Wirtstier um sich im Wasser fortzupflanzen. Das Insekt stirbt danach fast immer.

Der Autor des Filmes dürfte diese erstaunliche Beziehung zwischen dem Saitenwurm und der Gottesanbeterin gekannt haben. Er hat das Insekt offenbar mit Wasser besprüht, um den Wurm herauszulocken. Hoffentlich wusste er auch, dass die Gottesanbeterin ohnehin dem Tode geweiht war, und hat ihrem Leben nicht nur aus Show-Lust ein Ende gesetzt.

mad

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