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Rehabilitation: Laufen hilft der Wirbelsäule

Sport tut gut - auch bei Verletzungen an der Wirbelsäule. Eine neue Studie zeigt, dass regelmäßiges Laufen den Heilungsprozess beschleunigt.

Sport tut gut - auch bei Verletzungen an der Wirbelsäule. Wie eine neue Studie an Ratten zeigt, fördert Bewegung den Heilungsprozess des Rückgrats. Regelmäßiges Laufen setze demnach Stoffe frei, die die beschädigten Nervenzellen bei der Kommunikation unterstützen. Damit bewiesen die Ergebnisse, dass Training die Rehabilitation der menschlichen Wirbelsäule beschleunigt, berichtet der Onlinedienst von "Nature".

Die physische Therapie verbessere zwar die Muskelkraft und reduziere den Schmerz, dennoch blieben die meisten Patienten bis zu einem gewissen Grad gelähmt. Einige Menschen könnten jedoch lernen wieder zu laufen - vorausgesetzt das Rückenmark ist nur teilweise durchtrennt. Dasselbe gelte für Ratten, vor allem für die, die regelmäßig im Laufrad trainierten. Diese würden sich innerhalb eines Monats von der Verletzung erholen, also doppelt so schnell wie ihre untrainierten Artgenossen, erläuterte Fernando Gómez-Pinilla von der University of California auf dem jährlichen Treffen der Gesellschaft für Neurowissenschaft.

Schnellere Heilung, aktivere Zellen

Bei den lauffreudigen Nagetieren konnte der Wissenschaftler dreimal mehr BDNF als bei den inaktiven Ratten nachweisen. BDNF ist ein Molekül, das eine Rolle beim Zellschutz spielt. Außerdem produzierten sie mehr Proteine, die Nervenzellen zur Freisetzung von chemischen Botenstoffen anregen.

Medikamente, die diesen molekularen Trainingseffekt nachahmen, könnten den Heilungsprozess von gelähmten Patienten unterstützen, spekuliert der Neurophysiologe Lorne Mendell von der State University of New York. "Wir sind dabei die molekularen Mechanismen zu verstehen, die Training und Heilung der Wirbelsäule miteinander verknüpfen." Gómez-Pinillas Kollege Oswald Steward fordert nun ein Umdenken in der Rehabilitationspraxis: "Jahrelang haben wir uns darauf konzentriert, dass Patienten mit Verletzungen an der Wirbelsäule das Sitzen wieder erlernen". Seiner Ansicht nach sollten Therapeuten stattdessen die Patienten ermutigen, im Stehen zu trainieren.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(