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Weltraum: Weltraummüll - Gefahr für die Raumfahrt

Ausrangierte Satelliten, Raketenstufen und Schraubendreher schwirren im Weltraum umher und stellen ein Risiko für jeden Raumflug dar.

Seit Beginn des Raumfahrtzeitalters vor 46 Jahren hat sich im Erdorbit ein dichter Schwarm von Weltraummüll angesammelt. Mehr als 100 000 Objekte mit einer Größe von mehr als einem Zentimeter umschwirren mittlerweile die Erde in einer Höhe zwischen 200 und 2000 Kilometer. Dazu zählen etwa Raketenstufen, ausrangierte Satelliten, aber auch verlorene Schraubenzieher, Handschuhe und abgesprengte Halterungen. Jede Mission hinterlässt Müll im All, der nur nach und nach in der Erdatmosphäre verglüht.

Um Raumflüge sicherer zu machen, wird der Schrott mit Radaranlagen und Teleskopen beobachtet. Bekannt sind derzeit aber lediglich die Umlaufbahnen von etwa 8 000 Objekten - rund 6 Prozent davon sind funktionsfähige Satelliten. Bruchstücke von unter einem Zentimeter sind von der Erde aus nicht mehr nachweisbar, können aber dennoch gefährlich werden: So ist die Kollision mit einem nur ein Gramm leichten Teilchen bei einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Sekunde genauso verheerend wie die mit einem Kleinwagen bei 40 Stundenkilometern.

Mit der Höhe steigt die Aufenthaltsdauer

Die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes hängt von Größe, Flughöhe und Orbit-Aufenthaltsdauer eines Raumfahrzeugs ab. In einer Höhe von 850 Kilometern kollidiert ein 20 Quadratmeter großer Satellit statistisch einmal in 10 000 Jahren mit einem Schrottteilchen, wie der "Brockhaus Naturwissenschaft und Technik" vorrechnet. Bereits 1996 ist der französische Aufklärungssatellit "Cerise" durch den Zusammenstoß mit einem Trümmerstück einer früher gestarteten Ariane-Rakete ernsthaft beschädigt worden.

Besonders viel Weltraummüll findet sich in einer Höhe zwischen 850 und 1500 Kilometern, da mit der Höhe auch die Aufenthaltsdauer der Objekte im Orbit steigt. Während in einer Höhe von 200 Kilometern ausgesetzte Teilchen bereits nach einem bis vier Tagen in der Erdatmosphäre verglühen, wird der Weltraumschrott aus 1000 Kilometern Höhe unseren Planeten noch etwa 2000 Jahre umkreisen.

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.