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Stiftung Warentest - Holzspalter: Heikle Alternative

Holzhacken mit der Axt ist anstrengend und gerade im kalten Winter nicht jedermanns Sache. Stiftung Warentest stellt zehn Holzspalter auf den Prüfstand.

Mit einem Holzspalter erledigen Gerätemotor und Spaltkeil statt Arm und Axt die Arbeit

Mit einem Holzspalter erledigen Gerätemotor und Spaltkeil statt Arm und Axt die Arbeit

Holzspalter sind die muskelschonende Alternative zur Axt, sie spalten Holz passend für den Kamin oder Ofen. Doch nicht alle elektrischen Holzspalter lassen sich einfach und sicher bedienen. Zwei sind sogar gefährlich und deshalb nur "mangelhaft". Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test, für die sie 10 Holzspalter zu Preisen von 149 Euro bis 780 Euro getestet hat.

14 Millionen Kubikmeter Scheitholz verbrennen die Deutschen pro Jahr. Wer sein Holz selbst verarbeitet, spart Geld. Holz vom Waldrand kostet etwa ein Drittel weniger als ofenfertiges Holz vom Händler. Mit einem Holzspalter erledigen Gerätemotor und Spaltkeil statt Arm und Axt die Arbeit. Dabei gibt es senkrechte und waagerechte Spalter, die sich vor allem in der Spaltkraft unterscheiden. Waagerechtspalter sind Modelle für Kaminbesitzer, die nur ab und zu ein Paar Holzscheite verbrennen. Ofenbesitzer, die den ganzen Winter über mit Holz heizen wollen, sollten eher zum größeren Senkrechtspalter greifen.

Gravierende Sicherheitsmängel

Zwei Spalter sind "mangelhaft" weil sie gravierende Sicherheitsmängel zeigen. Beim AL-KO KHS 3700 ist der Anschluss des Kabels so unglücklich gewählt, dass gespaltenes Holz darauf fällt. Im Test sind dadurch sogar einige Kupferlitzen im Kabel gebrochen. Im schlimmsten Fall ist davon das Erdungskabel betroffen. Tritt dann ein elektrischer Fehler auf, steht das gesamte Gerät unter Strom. Beim Woodster lh 45 stattet der Anbieter das Gerät mit einem PVC-Kabel aus, das nicht für Holzspalter geeignet ist. Außerdem fehlt der Spritzwasserschutz am Stecker. Bei Regen droht ein Stromschlag. Neben den beiden "mangelhaften" Geräten gab es ein "ausreichendes", drei "befriedigende" und vier "gute". Der beste waagerechte Spalter ist der Atika ASP 4-370 für 189 Euro, bei den Senkrechtspaltern ist der Güde DHH 1050/8/TC der günstigste "gute" für 450 Euro.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 12/2011 der Zeitschrift "test".

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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