HOME

Stern Logo Ratgeber Stiftung Warentest

Stiftung Warentest - Langlaufski: Fischer macht das Rennen

Von 17 geprüften Langlaufski gab es, nach Stiftung Warentest, in allen Kategorien einen klaren Gewinner - der jedoch auch die höchsten Preise verlangt.

Bevor es auf die Strecke geht sollten sich Langlaufbegeisterte zuvor im Sportfachhandel gut beraten lassen

Bevor es auf die Strecke geht sollten sich Langlaufbegeisterte zuvor im Sportfachhandel gut beraten lassen

Blauer Himmel, weißer Schnee und klare Sicht: die perfekten Wintersport-Rahmenbedingungen. Welche Langlauf-Ski das Rennen machen wissen die Experten der Stiftung Warentest. Bei einem Test von 17 Langlaufski, darunter 15 klassische und zwei Skating-Ski, schnitt Fischer in allen Kategorien am besten ab, verlangt aber auch die höchsten Preise. Beim Skating-Ski kostet das Fischer-Modell rund 100 Euro mehr als das auch "sehr gute" von Salomon für 180 Euro.

Getestet wurden alle Produktklassen. Bei den klassischen Langlaufski waren das die Nordic-Cruiser-Nowax-Ski, die gut für Einsteiger und Skiwanderer geeignet sind. Sie sind recht einfach zu fahren und zu steuern. Die sportlichen Nowax-Ski sind vor allem erfahrenen Freizeitläufer zu empfehlen, denn je länger der Ski, destso besser sollte die Technik des Läufers sein. Durch den schmalen Querschnitt können die Ski leichter aus der Spur laufen.

Wax-Ski für Langlaufbegeisterte

Für ambitionierte Rennläufer und Langlaufbegeisterte sind glatte, gewachste Wax-Ski perfekt. Für Athleten und richtige Profis versprechen die beiden getesteten Skating-Ski von Fischer und Salomon viel Fahrvergnügen, allerdings nur auf präparierten Strecken. Die Leistungen der beiden Ski unterscheiden sich nur marginal, deshalb der Blick auf den Preis. Und da liegt der 100 Euro günstigere Salomon Ski vorne.

Sorgfältige Auswahl der Ausrüstung

In allen vier Gruppen stellt Fischer die Testsieger oder teilt sich den Spitzenplatz mit anderen Anbietern. In der Wax-Ski-Klasse schneiden die Modelle von Atomic, Fischer und Salomon gleich "gut" ab. Mit 180 Euro ist das Modell von Salomon am günstigsten. Das Duell Fischer und Salomon gibt es auch bei den Einsteiger- Modellen, den Cruisern. Beide schneiden "gut" ab.

Doch die Laufeigenschaften des Fischers sind um eine halbe Note besser. Bei der Auswahl der Ski sollte sehr genau auf das Körpergewicht des Läufers geachtet werden. Nur wenn alles optimal sitzt, wird das Fahren auch vergnüglich. Am besten ist eine Beratung im Sportfachhandel.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 12/2011 der Zeitschrift "test".

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.