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Stiftung Warentest - Kaffeemaschinen: Guter Kaffee für wenig Geld

Teuer ist nicht gleich gut - das zeigt der Vergleich von 15 Kaffeemaschinen der Stiftung Warentest. Ausgerechnet eines der günstigsten Geräte brühte den besten Kaffee.

Die Melitta Enjoy 100201 brüht den besten Kaffee - und kostet nur 25 Euro

Die Melitta Enjoy 100201 brüht den besten Kaffee - und kostet nur 25 Euro

In vielen Küchen gehört die Kaffeemaschine zum festen Inventar. Die Bandbreite reicht vom einfachen Discounter-Modell für 20 Euro bis zum exklusiven Designstück für 200 Euro. Doch machen teure Maschinen wirklich den besseren Kaffee? Stiftung Warentest hat 15 Filterkaffeemaschinen genauer unter die Lupe genommen – und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Eine der besten Kaffeemaschinen ist gleichzeitig eine der günstigsten. Gerade einmal 25 Euro kostet die Melitta Enjoy 100201, die im Geschmackstest am besten abgeschnitten hat. Ob drei oder acht Tassen – der Geschmack blieb immer gleich und ausgewogen aromatisch. Auch beim Stromverbrauch, dem Geräuschpegel und der Sicherheit konnte die günstige Maschine punkten. Nur die Gebrauchsanleitung und die Zubereitungsdauer konnten die Tester nicht überzeugen und sorgten für Punktabzug.

Gute Handhabung kostet viel Geld

Ebenfalls "gut" und 25 Euro teuer ist die Severin KA1563. Allerdings hat sie auch einige Macken: Der Wasserstand ist bei dieser Maschine nur schwer zu erkennen, auch die Qualität des Kaffees schwankt bei unterschiedlichen Mengen. Die gleichen Probleme hat die ansonsten "gute" Unold 28031 für 18 Euro. Am besten in der Handhabung sind die Siemens TC86303 und die Bosch Styline TKA8013. Sie kosten mit 94 Euro und 75 Euro aber deutlich mehr. Die gute Bedienbarkeit brachte der Siemens-Kaffeemaschine den Gesamtsieg, auch wenn sie in puncto Geschmack hinter der 70 Euro günstigeren Melitta landet.

Testsieger wurde die Siemens TC86303: Zwar kocht sie nicht den besten Kaffee, überzeugt aber in puncto Handhabung und Zubereitungszeit

Testsieger wurde die Siemens TC86303: Zwar kocht sie nicht den besten Kaffee, überzeugt aber in puncto Handhabung und Zubereitungszeit

Große Unterschiede bei der Qualität des zubereiteten Kaffees haben die Tester nicht festgestellt. Meist entspricht das schwarze Getränk dem Durchschnittsgeschmack. Je nach gebrühter Tassenzahl schmeckt der Kaffee aber häufig unterschiedlich. Bei der Rowenta Milano beispielsweise, schmeckt der Kaffee bitterer, wenn eine größere Menge zubereitet wird. Bei drei Tassen ist er deutlich ausgewogener.

Kleine Makel

Zu einem täglichen Ärgernis könnte bei einigen Kaffeemaschinen das Einfüllen des Wassers werden. So stören bei der Severin der enge Wasserbehälter und die schlecht ablesbare Markierung. Bei der Krups T8 sind die seitlichen Stege im Weg. Die Einfüllöffnung der Philips HD 7690 ist ebenfalls eng, der Tank lässt sich hier aber abnehmen.

Sieben Maschinen im Test gibt es sowohl mit Glas- als auch mit Isolierkanne. Das Warmhaltevermögen dieser Kannen haben die Tester ebenfalls untersucht. Auch hier lag die Melitta Enjoy Therm vorne: In einer Sunde geht die Temperatur hier nur um 3 Grad zurück, bei den anderen sind es 6 bis 10 Grad.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 12/2011 der Zeitschrift "test".

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.