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Stiftung Warentest - HD-Camcorder: Video-Allrounder mit guten Noten

Ob für Hochzeiten, Urlaubsvideos oder bewegte Kinderbilder: In einem Test der Stiftung Warentest überzeugen viele Camcorder mit "guten" Videos.

Der Gesamt-Testsieger: Sonys HDR-CX700VE kann rundum überzeugen

Der Gesamt-Testsieger: Sonys HDR-CX700VE kann rundum überzeugen

Sie sind die Allrounder für Urlaubsvideos und bewegte Kinderbilder: HD-Camcorder, passend zum modernen Flachbild-TV dank hoher Auflösung. Stiftung Warentest hat 34 Camcorder getestet.

Beste Videobildqualität liefern die Geräte Canon Legria HF G10 (ca. 1280 Euro), Canon Legria HF M41 (ca. 715 Euro) und Gesamttestsieger Sony HDR-CX700VE (ca. 1110 Euro). Eine günstige Alternative für "gute" Videos ist der Camcorder Panasonic SD800 (ca. 680 Euro).

Preis-Leistungs-Sieger ist der Panasonic HDC-SD99 mit "gutem" Qualitätsurteil für ca. 465 Euro.

Alle getesteten Modelle zeichnen auf Speicherkarte auf, einige zusätzlich auf Flashspeicher oder Festplatte. Dabei ist zu beachten, dass Camcorder ohne internen Speicher billiger sind. Neben den Eigenschaften für Videos, Fotos und Ton, wurden die Camcorder auf ihre Handhabung, Betriebsdauer und Vielseitigkeit getestet.

Canons Legria HF G10 bietet die beste Videoqualität im Testfeld

Canons Legria HF G10 bietet die beste Videoqualität im Testfeld

Die vielseitigsten Camcorder im Test sind Sony CX700 und Canon Legria S30 mit umfangreicher Ausstattung. Schärfe und Belichtung lassen sich bei diesen Modellen auch von Hand einstellen, und beide können während der Aufnahme noch Fotos schießen. Während das Gerät von Sony dank einer Infrarotleuchte sogar nachts filmen kann, punktet Canon mit einem schwenkbaren Sucher.

3D-Filme selbst gemacht

Eine Besonderheit im Test bieten die Kameras JVC TD1 (ca. 1430 Euro) und Sony TD10E (ca. 1270 Euro), die auf Wunsch auch in 3D filmen. Diese 3D-Camcorder liefern erstaunlich plastische Bilder und einen räumlichen Effekt, der dank einer Folie sogar direkt auf dem Monitor zu sehen ist. Auch Panasonic liefert 3D: Mit einer Vorsatzlinse für rund 250 Euro lassen sich verschiedene Panasonic-Modelle aufrüsten. Hier wirken die Bilder allerdings kaum plastisch und die Tester empfehlen diese Option höchstens für gelegentliche 3D-Aufnahmen im Nahbereich.

Preis-Leistungs-Sieger: Der HDC-SD99 von Panasonic ist "gut" und kostet durchschnittlich nur 465 Euro

Preis-Leistungs-Sieger: Der HDC-SD99 von Panasonic ist "gut" und kostet durchschnittlich nur 465 Euro

Im gesonderten Test von "Camcorder gegen Kamera" zeigt die Stiftung Warentest Stärken und Schwächen beider Geräte. Camcorder liegen gut in der Hand und sind für bewegte Bilder optimiert. Systemkameras ermöglichen das Spiel mit Schärfe und Unschärfe, ihre Bildchips sind größer als die von Camcordern. Fazit: Systemkameras sind für künstlerische Videos top. Für Urlaubsvideos und Dokumentationen ist der Camcorder erste Wahl.

Externes Mikrofon für optimalen Ton

In Sachen Ton: Die Mikrofone der Camcorder sind besser positioniert als die von Digitalkameras. Die Kameras fangen oft Störgeräusche vom Autofokus ein. Bei Camcordern kann der Wind zum Problem werden. Für optimalen Ton empfehlen die Tester der Stiftung Warentest daher die Verwendung eines externen Mikrofons mit Windschutz.

Eine Übersicht über 147 Camcorder liefert der Produktfinder der Stiftung Warentest. Unter www.test.de/camcorder sind Testergebnisse, Infos und Bilder von allen bisher getesteten Camcordern zu finden.