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Stiftung Warentest - Gartenhäcksler: Neues vom Häcksler

Spannendes Ergebnis: ein innovativer Häckslertyp schlägt alle anderen.

Zur Vorsicht beim Kauf eines neuen Gartenhäckslers rät die Stiftung Warentest. Bei einer Untersuchung von 17 elektrisch betriebenen Gartenhelfern stellten die Prüfer große Qualitätsunterschiede fest. Die Spannweite der Urteile reichte von gut bis mangelhaft - bei Preisen zwischen 109 und 790 Euro. Kritikpunkte waren zum Beispiel eine unzureichende Häckselleistung, die Lautstärke, eine nicht bestandene Dauerprüfung oder Äste, die in Kopfhöhe bedrohlich hin und her peitschten

Häcksler zerkleinern Äste, Zweige und Beetabfälle oft mithilfe schnell rotierender Messer. Immer öfter kommen aber auch Walzen zum Einsatz, die mit ihren scharfkantige Zacken das Holz zerstückeln.

Neuling Bosch AXT 25 TC an der Spitze

Erstmals untersuchten die Warentester mit dem Bosch AXT 25 TC einen innovativen Häcksler, der mit einer trichterförmigen Walze arbeitet. Ihre messerartigen Außenflächen drehen sich an einer Andruckplatte vorbei. Die abgeschnittenen Holzschnipsel verschwinden im inneren Hohlraum dieser Spezialwalze und fallen in einen Auffangbehälter. Der Neuling schaffte es auf Anhieb an die Spitze des Testfeldes. Die Tester lobten vor allem den sehr guten Einzug des Häckselguts und die Häckselleistung. Der nützliche Gartenhelfer kostet allerdings stolze 500 Euro.

Zweitbestes Produkt im Test ist der Walzenhäcksler Mac Allister 2500 ELH von Hornbach zum viel günstigeren Preis von 169 Euro. Das einfach zu bedienende Gerät verfügt über eine Automatik, die im Falle einer Verstopfung den Rückwärtslauf aktiviert. Von den sechs geprüften Messerhäckslern hat als einziger der Bosch AXT 2200 Rapid für 250 Euro gut abgeschnitten.

Walzenhäcksler oft besser

Die Warentester weisen darauf hin, dass die Walzenhäcksler keineswegs so langsam sind, wie sie auf den ersten Blick mitunter wirken. Tatsächlich häckselten sie oft besser als die mit Messern bestückten Zerkleinerer. Sie ziehen viele Äste selbsttätig ein, sodass ihr Nutzer nicht nachschieben muss. Zudem sind sie leiser und meist sicherer. Viele verfügen über Fangboxen fürs Gehäckselte mit Sicherheitsschalter. Wird der Behälter aus der Halterung gezogen, schaltet die Walze automatisch ab. Verstopfungen lassen sich so gefahrlos beseitigen. Empfehlenswert sind transparente Boxen, die eine Kontrolle des Füllstands erleichtern.

Die Tester ermittelten die Häckselleistungen in einem Dauertest, bei dem jedes Gerät 500 Kilogramm Häckselgut verarbeiten musste. Insgesamt waren das mehr als 7,5 Tonnen - ein gewaltiger Berg. Die Dauerprüfung simulierte quasi im Zeitraffer die Belastungen, die in der Gartenpraxis meist im Laufe mehrerer Jahre auftreten.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 04/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Themen in diesem Artikel
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