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Anthroposophie Religionsexperte über Begründer der Waldorfpädagogik: "Er hat eine esoterische Rassenlehre entwickelt"

Waldorfschule
Im Schatten Rudolf Steiners: Schülerinnen und Schüler einer Stuttgarter Waldorfschule passieren ein Porträt des österreichisch-kroatischen Esoterikers
© Sebastian Gollnow / Picture Alliance / DPA
Anthroposophen und Waldorfpädagogen verdrängen die rassistischen und antisemitischen Seiten ihres Begründers Rudolf Steiner. Ein Interview mit dem Religionsphilosophen Ansgar Martins.

Sie sind selbst ehemaliger Waldorfschüler und haben sich  sehr kritisch mit den Schriften Rudolf Steiners auseinandergesetzt. Was empört Sie an der Anthroposophie?
Empörung ist leider die Luft, in der diese Debatte stattfindet. Waldorfianer und ihre Kritiker sind rund um die Uhr empört. Ich für meinen Teil will eher wissen, wie das alles funktioniert. Wie konnte aus einer über 100 Jahre alten, esoterischen Weltanschauung eine weltweit beliebte Pädagogik entstehen?

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