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Zeitumstellung Eine Stunde länger schlafen


In der Nacht von Samstag auf Sonntag endet die Sommerzeit: Um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt. Die meisten Deutschen dürften sich wohl darüber freuen - ärgern muss sich nur, wer mit dem Nachtzug unterwegs ist.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag dauert eine Stunde länger: Um 3 werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt - auf 2 Uhr. Damit gilt in der gesamten Europäischen Union wieder die Normalzeit - morgens ist es dann früher hell, dafür wird es abends eher dunkel.

Die technischen Vorbereitungen für die Umstellung sind bereits abgeschlossen. Das Datum und die Uhrzeit sind in die impulsgebende Atomuhr in Mainflingen bei Frankfurt (Main) einprogrammiert. Von Mainflingen aus strahlt der Sender DCF 77 dann Zeitsignale aus.

Diese gehen an alle öffentlichen und privaten Funkuhren, an die Leitstände von Kraft- und Umspannwerken, an Anlagen der Flugsicherung, an rund 50.000 Verkehrsampeln ebenso wie an TV-Sender und an die Deutsche Bahn. Die Bahn lässt nach Angaben einer Sprecherin rund 50 Fernreisezüge eine Stunde lang in Bahnhöfen warten, damit sie fahrplanmäßig ankommen.

Eingeführt während der Ölkrise

Die halbjährliche Umstellung der Uhren wurde mit der Ölkrise 1973 zunächst in Frankreich eingeführt, um Energie zu sparen. Dadurch sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. 1980 stellten auch die beiden deutschen Staaten ihre Uhren um.

DPA DPA

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